„Kleine ICH-Zeiten zelebrieren“

Manchmal bekomme ich Rückmeldungen von Leserinnen und Mamas, die ich gecoacht habe, die mich selbst wieder wachrütteln und auf meinen Weg zurückführen. So ging es mir mit dieser Mail aus Bayern. Hier ein Ausschnitt:

„Ich habe nun den ganzen Dezember über sehr, sehr wenig gearbeitet, habe mir wirklich Auszeiten genommen, wir haben uns Weihnachten keinen Stress gemacht, sondern uns bei unseren Eltern und Heiligabend bei meiner Schwester einquartiert. Ich habe nur 2x mit den Kindern Plätzchen gebacken, es gab keinen Vor-Weihnachtsputzstress, ich habe keine Weihnachtskarten verschickt und nur sehr wenige Geschenke besorgt und es gab auch kaum Deko. Wir haben wirklich nur so viel gemacht, wie es uns gut tat und wie es eben unser Alltag erlaubt hat. Nach Weihnachten haben wir uns einfach treiben lassen, haben im Bett gefrühstückt, haben von den Resten aus dem Gefrierfach gelebt und ich habe mir Zeit für mich genommen und zelebriere nun meine kleinen ICH-Zeiten. Und wenn es nur Maniküre ist, ich tue es bewusst und bin dankbar dafür, dass ich es mir (wenn auch nur kurz) im Bad gemütlich machen kann. Es hat KLICK gemacht und ich hab verstanden, was du mir die ganze Zeit sagen wolltest. In all der Babyzeit habe ich mich total vergessen und meine Aufmerksamkeit nur auf die Kinder gelenkt. Das fiel mir aber erst so richtig auf, als ich vor ein paar Wochen mit ungekämmten Haaren bei Netto stand und mich mit einer Bekannten unterhielt. HILFE… wie habe ich mich gehen lassen. Seitdem ich irgendwie meine Gedanken neu sortiert habe, dankbarer bin für das, was ich habe, und weiß, dass ich nicht alles machen MUSS, sondern DARF (schließlich muss ich nicht saugen, sondern ich WILL saugen, weil ich es ja sauber haben will), geht es mir viel viel besser. Ich bin ausgeglichener, zufriedener, geduldiger und das merkt man ganz ganz deutlich an den Kindern. Vor allem Luis ist so viel ruhiger und gelassener geworden.“

Danke, liebe M., für diese Rückmeldung! Sie hängt jetzt im Arbeitszimmer und erinnert mich 2017 an meine ICH-Zeiten.

 

 

Zu Weihnachten habe ich von Prinzessin (jetzt 16!) das Buch „Der wunde Punkt“ von Wayne W. Dyer geschenkt bekommen. Darin habe ich dieses Zitat entdeckt:

Alles Geben und Nehmen, das ganze Drum und Dran der Liebe hat ein geliebtes eigenes Selbst ohne jede Abstriche zur Voraussetzung. (Dyer, Seite 55).

Immer fröhlich „kleine ICH-Zeiten zelebrieren“!

Eure Uta

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