Flügge

Warum sich mein Blog weiter entwickeln wird und eine Buch-Verlosung

Seit fünf Jahren schreibe ich diesen Blog. Gerade hatte die Katzenklo-Seite Geburtstag. Mehr als 420 Beiträge sind entstanden. Und ihr habt 3.643 Kommentare gesendet und mir ganz viel Freude gemacht mit euren Rückmeldungen und eigenen Geschichten. Ganz herzlichen Dank dafür!

Kronprinz ist jetzt 19 Jahre alt, bewirbt sich gerade für Praktika und einen Studienplatz und wird spätestens im Herbst in eine andere Stadt ziehen. Prinzessin, 16, wird etwa um die gleiche Zeit für ein Schuljahr nach Kanada gehen. So lässt sich die Frage: „Wer ist eigentlich dran mit Katzenklo?“ in absehbarer Zeit sehr schnell beantworten: Mein Mann oder ich.

Ich befinde mich nun in einer Phase, in der ich meinen Blog weiterentwickeln möchte. Mein Kinder sind selbstständig. Es gibt keine Auseinandersetzungen mehr darüber, ob sie beim Radfahren den Helm aufsetzen oder nicht, schon ewig habe ich keine Vokabeln mehr abgehört und wir genießen einfach die Zeit, wenn beide zu Hause sind. (Okay, es gibt Ansagen dazu, wie schnell man mit Mutters Auto die Einfährt rückwärts herunter fahren darf und zur Sporttaschen-Dichte im Flur und eine Pfannen-Benutzungs-Ordnung …), aber mit vielen Themen sind wir durch.

Mir macht es am meisten Spaß, das eigene Erleben zu beschreiben, beim Schreiben Klarheit zu gewinnen über Konflikte mit unseren Kindern, die Literatur dazu zu befragen und meine Erkenntnisse mit euch zu teilen. Dieses Muster funktioniert jedoch immer weniger. Auch deshalb, weil unsere Kinder fast erwachsen sind und ihnen ihr Leben immer mehr selbst gehört.

 

Postkarte von Sabine Frielinghaus, schon bekannt als Zeichnerin des Familienplaners 2017 und 2018.

 

Eigenes Erleben der Kinder nimmt also ab, aber zugenommen hat meine Erfahrung, meine Gelassenheit und – dank meiner Coaching-Ausbildung – auch mein Wissen und meine persönliche Weiterentwicklung.

Das möchte ich gerne an euch weitergeben: für mehr Freude mit euren Kindern, für mehr Kraft in stressigen Zeiten, für ein Familienleben, das euch erfüllt, für mehr Nähe und Verbindung zu den Menschen, die am wichtigsten sind in eurem Leben.

Meinen Blog wird es also weiterhin geben. Nur wahrscheinlich in einer anderen Form. Und die Frage, wie es weitergehen soll, werde ich in den nächsten Wochen in meinem Kopf bewegen. Vielleicht werde ich dann nicht mehr jede Woche schreiben, vielleicht doch. Ich weiß es noch nicht. Nur damit ihr Bescheid wisst, woran es liegt.

Und vielleicht könnt ihr mir ein wenig auf die Sprünge helfen. Unter denen, die mir ihre Anregungen und Wünsche in einem Kommentar bis nächste Woche Donnerstag, 9. März, zusenden, verlose ich ein Exemplar meines Buches „Doch! Erziehen kann leicht sein“.

Ich bin gespannt auf eure Ideen und freue mich auf das Neue, das da kommt.

Immer fröhlich bleiben!

Eure Uta

42 Kommentare

  • Steffi sagt:

    Liebe Uta!
    Seit ein paar Jahren bin ich stiller Mitleser deines Blogs. Ich bin immer sehr berührt und finde mich sehr bestätigt. Ich, die von lieben Arbeitskollegen statt Helikoptermutter liebevoll Rabenmutter genannt wird. Für mich eher ein Kompliment, denn es soll heißen, dass ich meine zwei nicht zu überbehütet aufwachsen lasse. Manchmal auch nach dem Motto: aus Fehlern lernt man. Meine zwei sind gerade 14 und 16 Jahre alt. In deinem Blog und auch im näheren Bekanntenkreis ist gerade das Thema „Die Kinder werden flügge“ sehr aktuell. Aber es bleibt spannend. Welchen Weg gehen sie, wie geht mein Weg weiter? Beruflich wieder mehr einsteigen, oder aber die neue Freiheit genießen und sich ehrenamtlich engagieren oder neuen Hobbies nachgehen oder neue suchen? Ein neuer Abschnitt beginnt, auch als Paar. Auch hier gibt es bestimmt einige Überraschungen…
    Ich hoffe, Deinen Blog gibt es noch ewig, danke für die letzten Jahre,
    herzliche Grüße,
    Steffi

  • Stephanie Richter sagt:

    Liebe Uta,
    ich lese nun auch schon eine Weile stumm mit und ziehe viel Information, Bestätigung und Anregung daraus.
    Du schaffst es oft, eine Leichtigkeit zu vermitteln, die ich im Alltag einfach zu oft vergesse. Mein Blickwinkel verändert sich und ich komme weg von dem verbissenen “aber ich muss doch“. Danke dafür und ich hoffe, Du schreibst weiter über Deine Erfahrung und Meinung.
    Dein Buch habe ich bereits und habe es sehr gerne gelesen.
    Liebe Grüsse aus Frankfurt
    Stephie

  • Eva sagt:

    Liebe Uta, auch ich lese deine Beiträge schon seit langer Zeit und werde mir bestimmt ab September den ein oder anderen Text zu Schulkindern zu Gemüte führen. Aus dem Blickwinkel des Coachings wäre ich interessiert an noch mehr Tipps, die Eltern, die du beraten hast, in allen Bereichen weitergeholfen haben. Deine Artikel sind immer so voller Fröhlichkeit und neben allem Ernst haben sie mir so oft schon geholfen, das wünsche ich mir auch weiterhin.

    Alles Liebe aus der Mitte der Hansestadt.

    Eva

  • Vielen Dank für die letzten Jahre! Bin irgendwann dazugestoßen und fand Deine Ansichten meist sehr sympathisch 🙂
    Meine beiden sind jetzt 13 und 16, kann gut nachvollziehen, dass sich in Deiner Priorität etwas ändern wird. Anregungen habe ich aber leider keine sinnvollen… Liebe Grüße und viel Erfolg

  • Julia sagt:

    Hi Uta,

    Warum beantwortest du nicht einfach Briefe von uns mit unseren Problemen? Da finden sich bestimmt nicht nur die Schreiber wieder, sondern auch andere – und wir könnten von deiner Erfahrung profitieren!

    Liebe Grüße,
    Julia

  • phi sagt:

    Liebe Uta,

    dann setze ich die Reihe der schreibenden Steff/phi(e)`s mal fort:

    Auch ich lese deine Newsletter sehr gerne, fühle mich, wie die erste Steffi, in vielem, was du so über das Familienleben schreibst, bestätigt und ermutigt.

    Was mir an deinen Newslettern sehr gut gefällt, ist die Art, wie du uns mit auf die Reise nimmst. Wir dürfen dich ein Stück begleiten, miterleben, wie deine fast-schon-nicht-mehr-Kinder erwachsen geworden sind und noch weiter werden.

    Ich bin erst vor ein paar Monaten auf deine Seite gestoßen, blättere immer wieder mal in ältere Beiträge. Meine Tochter ist „erst“ 12. Ich kann also Rückschau halten, finde Themen, die bei uns gerade jetzt aktuell sind und kann mich lesend schon auf das vorbereiten, was uns noch so alles erwarten könnte.

    Ich glaube nicht, dass dir die Themen ausgehen. Wie ich dich lesend kennen gelernt habe, wirst du deine Kinder fleißig weiter begleiten, egal, wie weit weg sie rein räumlich auch sein mögen.

    Auch wirst du in deinem Umfeld immer wieder Szenen zwischen Eltern und Kindern miterleben, die dir ein neues Thema an die Hand geben – auch wenn deine Kinder das Alter schon hinter sich gelassen haben.

    Aber wie du, und auch Steffi schreiben, dein Weg wird sich verändern. Andere Themen werden mehr in den Mittelpunkt rücken. Vielleicht Themen, die sich mehr um dich oder/und euch als Paar drehen, die aber sicherlich immer auch noch viel mit Elternsein zu tun haben. Aber was es auch immer für Themen sind: Deine Artikel leben davon, dass du über das schreibst, was dich gerade berührt und bewegt. Was das gerade ist, ist fast egal, denn es ist immer etwas, was die meisten von uns selbst schon in so oder ähnlich erlebt haben. Wir können also immer mitreden / mitdenken / uns mit bewegen lassen.

    Wenn du uns also weiter über dein „ganz normales Leben“ erzählen magst, wir werden dich bestimmt weiter neugierig begleiten und gespannt deine Tipps, für welchen Lebensbereich auch immer, verfolgen.

    Wie oft und wie regelmäßig du schreibst, kannst du ja einfach ganz spontan entscheiden. Hauptsache du schreibst weiter 🙂

    Liebe Grüße
    Stephi

  • Claudia sagt:

    Liebe Uta…auch ich bin eine stille langjährige Leserin. Meine Kinder sind schon etwas älter..der Älteste ist 23. Nur…die Probleme bleiben…und keiner redet drüber…schließlich müssen wir loslassen…und wursteln lieber insgeheim alleine weiter…anstatt offen zu reden. Wie es ist mit einem Studenten der am WE heimkommt…sein Zimmer zumüllt und mir erklärt wie ich meinen Haushalt so gar nicht im Griff hab…er das ja wissen müsse nach der Zeit in der WG…oder die Tochter mit einem Nazi nachhause kommt…der so lange mit ihr liiert bleibt, bis man ihn ins immens grosse Mamaherz geschlossen hat. Und dann…das Fräulein Schluss macht und man wahrscheinlich mehr Liebeskummer hat als sie…ach es ändert sich…aber umso mehr brauchen wir so Leuchtürme wie dich im stprmischen Meer der Adolesenz…bitte bleib uns erhalten ….und danke für alles bisherige!

  • Vanessa sagt:

    Liebe Uta!
    Dass ich Deinen Blog unglaublich gern lese, viele Anregungen von Dir erhalte und Dein Buch bereits besitze, weisst Du ja schon😊.
    Ich würde gerne aus Deinem reichen Erfahrungsschatz als Coach schöpfen, so wie bei Jesper Juul, der Elternprotokolle/Gespräche in seine Büchern eingearbeitet hat (ein weiteres Buchthema auch für Dich?).
    Ich würde gerne auch noch mehr Infos zu „Paar bleiben“ und „Alltag, Beruf mit Kleinkindern, Kindern und Teenagern vereinbaren und geniessen“ erhalten. Und ich freue mich auch, wenn Du locker leicht über die verbliebenen zwei Katzenkloreiniger schreibst. Euch allen von Herzen alles Gute und viel Freude bei den neuen Abenteuern!
    Liebe Grüße, Vanessa

    • Uta sagt:

      Ja, „die verbliebenen zwei Katzenkloreiniger“ (sehr schön! grins) haben jetzt Zeit, die Partnerschaft wieder an die 1. Stelle zu setzen, wo sie übrigens die ganze Zeit hingehört auch und gerade mit Kindern. Aber die Erkenntnis hatte ich auch erst in den letzten Jahren.

  • Seifenfrau sagt:

    Liebe Uta,
    ich denke, dass dein Blog immer dann am besten war, wenn das Thema noch irgendwie was mit dir und deinen Kindern zu tun hatte, wenn du einen Anker in die Realität (ich weiß nicht, ob das jetzt das beste Wort ist) hattest. Es war dann immer am erfrischendsten, so ein echter Bezug war gegeben. Was jetzt nicht heißt, das du keine Tipps zu Kleinkindern und Co geben kannst, so mein ich das nicht, aber ich denke, der Einstieg ins Bloggen ist oft schwerfälliger, oder theoretischer.

    Ich bin gespannt, was du aus deinem Blog machst, denn irgendwas ist ja immer.
    Und wie er dann wohl heißt?

    Beantworten von Leserbriefen mit Problemen würde mich vermutlich langweilen, aber es käme auch auf die Aufmachung an.

    Ogott, bin ich heute wieder direkt!

    Ganz liebe (leider unkonstruktive!) Grüße!

  • Veronika sagt:

    Liebe Uta,
    schon länger lese ich leise mit, speichere und merke mir verschiedene Themen, die da noch kommen werden und ein wenig anklopfen bei uns – denn meine Tochter ist erst 3 Jahre alt.
    Wenn Deine „eigene Inspirationsquelle“ nun dem Alltag zu Hause entwachsen ist, so kannst Du vielleicht Themen aus Deiner Arbeit als Couch in der locker, heiteren Art zu schreiben in Deinem Blog vermitteln.
    Bitte bleib uns weiter erhalten, ich liebe Deine Art zu schreiben, die den Blickwinkel verändert und Leichtigkeit in das Sein in den Alltag mit Kindern bringt, anstatt verbissen an etwas festzuhalten.
    Ich nehme gerne an der Verlosung teil, da Dein Buch schon lange auf meiner Wunschliste steht.
    liebe Grüße
    Veronika

  • Seifenfrau sagt:

    Hüstel. Ich noch mal.

    Also ich hätte jetzt in dieser Phase (Kinder sind groß, der „Kleine“ ist fast aus dem Haus) Interesse an einem Blog über die Wechseljahre. Ich finde, da gibt es nichts Gescheites.
    Und dann gibt es ja noch das Thema Großeltern-sein und Enkelkinder – das sind ja auch Themen des Familienlebens.
    (Was für eine Oma bin ich, was für eine will ich sein, eigene Grenzen ziehen und Grenzen der jungen Familie einhalten etc pp…Thema gibt schon was her….)

    Liebe Grüße!

    • Uta sagt:

      Liebe Seifenfrau, nichts für ungut, aber das mit den Wechseljahren ist nicht so mein Ding. Ich bin fröhlich entschlossen, gelassen zu akzeptieren, was da kommt, und dem möglichst wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist wie bei Kindern: Randale – Aufmerksamkeit – noch mehr Randale. Ich weiß aber, dass es von Christiane Northrup, die ich sehr schätze, Literatur dazu gibt. Eines hat den tollen Titel: „Göttinnen altern nicht“. Oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=DVo4mAnnCeU
      Liebe Grüße von Göttin zu Göttin, Uta

  • Dorthe sagt:

    Liebe Uta,
    ohhh, da sage ich erstmal „Happy Birthday“ :-)))
    Aaaalso, dass du für uns sehr wichtig bist und wir deine Unterstützung sehr schätzen – das weißt du hoffentlich.
    Ich kann aber total verstehen, wenn du das Blog-Konzept anpassen möchtest.
    Ich persönlich bin ja ein totaler Fan von „wie machen andere das?“ und von Listen. Da passt natürlich nicht immer alles, aber jeder kann was für sich rausziehen, finde ich. Und du hast ja um dich herum immer irgendwelche Situationen oder Menschen, die dir auffallen oder die du berätst. Da ergeben sich doch sicherlich Themen, die du für alle hier im Blog aufarbeiten kannst, oder? So wie mit dem Jungen, der in der Buchhandlung so geweint hat zB? Und dabei kannst du evtl auch immer mal zurückblicken auf die Zeit, in der deine Kinder in der jeweiligen „Phase“ waren? Und ich finde es auch spannend, zu sehen, wie die erste Zeit nach dem Auszug oder als Austauschschüler etc. so ist …
    Oder du bildest dich ja auch immer weiter und stößt dabei vielleicht auf Themen, die du wichtig findest oder erschreckend. Da könntest du uns dann deine Meinung zu schreiben. Oder Tipps zu diesen Themen.
    Aber ja, bitte nach wie vor ganz viel Uta 🙂
    Ich freue mich auch drauf! Da ich dein Buch schon habe, nehme ich nicht teil 😉
    Liebe Grüße,
    Dorthe

  • Septembermama sagt:

    Hallo liebe Uta!
    Ich lese schon länger stumm mit, und obwohl meine Kinder noch klein sind (8,5,2) finde ich fast alle deine Artikel wundervoll. Super geschrieben, interessant, voller wertvoller Tips. Unvergleichlich einfach. Daher meine Bitte: mach einfach weiter wie bisher. Schreibe über die Dinge, die dich betreffen, was auch immer diese aktuell sind. Ich werde sicher weiterlesen☺
    Gerne möchte ich dein Buch gewinnen, es steht seit erscheinen auf meiner Wunschliste.
    Viele liebe Grüße,
    Septembermama

  • Alexandra K. sagt:

    Liebe Uta, schon seit einigen Jahren lese ich bei Dir mit und auch mein Nachwuchs wird nicht nur größer sondern auch älter. Tochterkind ist jetzt 15. Ich nehme sehr viel aus Deinen Beiträgen, vor allem die Themen „sich zurück nehmen, einen Schritt zurück treten, sie machen lassen und ihr bedingungslos immer wieder vertrauen“ sind Dinge, bei denen ich mich durch Deinen blog immer wieder unterstützt fühle. Gerade in Momenten, wo man doch klammern, besser wissen und belehren möchte. Als Ergebnis erlebe ich eine Beziehung, die „trotz Pubertät“ recht entspannt ist. Richtig schön! Insofern hoffe ich, dass Du auf jeden Fall weiter schreibst.

    Ja, das Buch möchte ich auch gerne gewinnen. Wenn ich es dann gelesen habe, reiche ich meiner Schwester (drei Kinder) dann gerne weiter! 😉

    liebe Grüße Alexandra

  • Anna sagt:

    Immer fröhlich weiterschreiben!

    Du hast viel zu geben, mit oder ohne Kinderthemen, da bin ich mir ganz sicher! Ich würde mich sehr freuen weiter von Dir zu lesen, hast Du doch bis hierher schon so viel in mir bewirkt.

    Danke <3

    Anna

  • Biri sagt:

    Liebe Uta, Dein Blog ist Balsam auf meiner verunsicherten Mutterseele und ich lese Deine Beiträge oft meinem Mann vor, um uns zu versichern, dass entspannt bleiben sich auszahlt! Meine Söhne sind 13 und 8 Jahre, im Moment macht uns die Schule bei dem kleineren die größten Sorgen… Es tut so gut, Deinen liebevollen, gelassenen Blick auf die ganzen “ Müsste- Hättest- Solltests“ zu lesen. Danke Danke für alles!

  • Liebe Uta,

    immer lese ich gerne bei Dir, auch wenn ich dem Mamasein schon länger entwachsen bin, die Enkelkinder auch schon größer sind…
    Ich habe Deinen Blog schon oft weiterempfohlen. Ich denke, Du hast viele stille Leser…:-)
    Das Thema erwachsene Kinder finde ich sehr wichtig. Ich habe bei allen vieren meiner Kinder erlebt, dass es eine Abnabelungsphase gibt, die nichts mit dem Auszug, dem ersten Weggehen von zu Hause zu tun hat, sondern ein Weg in die innere Unabhängigkeit ist. Und die halte ich für mindestens genauso wichtig, und anstrengend für alle Seiten, wie die Jahre der Pubertät.
    Ich erlebe diese Prozesse der Distanzierung in allen befreundeten Familien, die erwachsene Kinder haben. Es gibt dabei Eltern, die diese Distanzierung als viel schmerzvoller erleben, als die ersten Abnabelungsversuche in der Pubertät. Denn die Methodik, die die jungen Ewachsenen dazu wählen, ist manchmal ganz schön hart. Wenn auch nachvollziehbar und wichtig.
    Ich bin mit allen vier Kindern „durch“, glaube ich. Uns geht es gut miteinander und wir begegnen uns als erwachsene Menschen. Das ist ja auch Ziel der Übung.
    Loslassen ist ein Prozess, der Jahre, manchmal Jahrzehnte dauert. Und als Eltern wieder unabhängig zu werden ist, finde ich, genauso wichtig, wie als Sohn oder Tochter unabhängig zu werden.
    Schön, wenn Du weiterschreibst hier im Blog, liebe Uta.
    Das Buch würde ich gerne lesen und dann meiner Tochter weitergeben.
    lieben Lisagruß!

  • Katrin sagt:

    ….- und immer schön fröhlich…weiterschreiben am Blog bitte!!;)
    Also, dass die Kinder nun so flügge werden macht ja das Leben keinesfalls uninteressanter…;-)
    Bitte, bitte weiterberichten (-nun kommt die Autokorrektur schon mit „Wetterberichten“ daher… -neiiiiin! Dafür haben wir wohl wirklich genug andere Quellen! – aber ich musste auch oben bereits schmunzeln „von deiner Arbeit als Couch“!!! BRÜLLER!! Na hoffentlich wohl nicht! – allerhöchstens wohl kurzzeitig für die Miezen;-)!)
    Nun gut, ich freu mich über jeden Blogpost! Auch das Vogelfutter-DIY fand ich voll klasse! Ich bin ABSOLUT ÜBERZEUGT davon, dass was Tolles rauskommt 🙂
    Über das Buch würd ich mich auch voll freuen, aber ich wünsch allen viel Glück für die Verlosung!
    Und nun: guten Start in ein wunderschönes Wochenende!
    Herzlichste Grüße
    Katrin

  • Maria sagt:

    Liebe Uta, ich habe dich neu „gefunden“ und bin ganz dankbar darüber. Du hast mir schon jetzt wahnsinnig viel Sicherheit in meinem Tun gegeben und noch viel wichtiger, Impulse! Ich habe zwei kleine Kinder (6 und 2,5) und schöpfe sehr aus deinen Artikeln die dieses Alter beschreiben. Und im Gegensatz zu einer Vorrednern, möchte sehr darum bitten, genau zu diesem jungen Alter weiterhin etwas zu schreiben 🙂 ich sehe den Abstand und die damit verbundene Erfahrung und den Weitblick als ganz große Chance. Für mich ist es schon wichtig von einer Mutter zu hören, die diese Phasen erfolgreich „hinter sich gebracht“ hat. Mittlerweile habe ich meinem ganzen Umfeld (alles kleine Kinder) deinen Blog empfohlen und alle sind begeistert und nehmen viel mit. Bitte bitte weiter machen! Und mich interessieren ebenfalls Geschichten aus dem Leben mir den großen Kindern…sehr sogar. Ein Blick in die Zukunft hilft manchmal die Gegenwart zu verstehen bzw ganz anders anzunehmen. DANKE für alle Artikel. Noch nie gesagt, wäre längst dran gewesen. So wichtig ist mir dieser Blog geworden.
    Herzlichste Grüße aus dem hohen Norden
    Maria

  • Maria sagt:

    …ach, vor lauter Schreck es könnte sich hier zu viel ändern,ganz das Buch vergessen:-) es wäre sooo wunderbar dies zu besitzen!

  • Ina sagt:

    Hallo,

    ich lese immer wieder gern hier und bin dann meist gelassener und nicht mehr so verbissen – mit mir, meinem Mann, meinen Kindern, den Nachbarn,… Vielen Dank dafür. Der Blick in die Zukunft durch euch ist immer wieder toll, so weiß ich, es geht nicht immer um Pipi-Kacka-Aua-kalt. Was ich in letzter Zeit gut fand und was ich auch in Zukunft schön fände, ist dieses Rflektieren, was du gut rüberbringst. Wo hätte ich noch mehr locker lassen können, wo bin ich vorschnell abgesprungen.
    Viele Grüße
    Ina

  • M. sagt:

    Gratulation! M.

  • Jana sagt:

    Liebe Uta,
    Ich lese immer gern bei dir, oft auch ältere Beiträge, aus denen ich eigentlich immer einen Impuls oder eine kleine Aufmunterung für unseren Familienalltag ziehen kann. Sehr gerne lese ich die kurzen oder langen Geschichten aus deinen Coachings und natürlich Neuigkeiten über die großen Katzenklo-Kinder.
    Ich würde mich freuen, auch weiterhin diese schönen Anekdoten aus eurem Alltag lesen zu dürfen.
    Liebe Grüße von Jana

    P.S. dein Buch habe ich ja schon, ich überlasse die Chance auf den Gewinn also gerne anderen!

  • Die SteffiFee sagt:

    Liebe Uta,

    ich habe schon so viel Gutes aus deinen Beiträgen gezogen – leider macht der beste aller Ehemänner nur selten mit, wenn ich „gelassener“ erziehen möchte und reibt sich an dem Großen auf. O weh! Der ist gerade 11 geworden und zeigt deutliche Zeichen von beginnender Pubertät, nehme ich an. Mit Trotzphasen konnte ich gut umgehen, sie auch mal weglachen und mir gut erklären (außerdem gibt es da so unglaublich viel hilfreiche Literatur zu), vom Verhalten Pubertierender (was sich bei uns eigentlich haargenau wie ein ausgewachsener Trotzanfall eines Wutzwergs äußert) fühle ich mich überfordert. Es erschöpft mich geradezu körperlich. Meine „Toolbox“ aus der Trotzkinderzeit erweist sich als weitgehend nutzlos. Deshalb fänd ich es toll, zu dieser Phase bei dir mehr zu lesen. Vielleicht hast du ja auch zum Vermitteln/Verhalten bei Geschwisterkonflikten (11m/7w/5m) noch mehr gute Tipps?!

    Egal, was du für dich entscheiden wirst, wie sich deine Blog entwickeln soll, ich bleibe auf jeden Fall eine treue Leserin.
    Sollte ich das Buch gewinnen, würde ich es unserer kleinen aber feinen Stadtteilbibliothek zur Verfügung stellen. Denn ein Exemplar steht bereits in meinen „Handarchiv“.
    Liebste Grüße nach Hamburg
    Die SteffiFee

  • Katrin sagt:

    Liebe Uta,

    habe dich gerade erst über das gewünschteste Wunschkind gefunden und hoffe auch, dass du durch coaching (oder Enkel ;-)) deine Inspirationsquelle erhalten kannst. Vielleicht lohnt sich auch ein ehrenamtliches Engagement (zb. Willkommen) um im Kontakt mit der Zielgruppe zu bleiben?

    Liebe Grüße,
    Katrin

  • Marie sagt:

    Liebe Uta,

    ich lese deinen Blog auch unglaublich gerne. Und was mir so besonders gut daran gefällt ist, dass du nicht nur eine bestimmte Altersgruppe ansprichst. Dass deine Kinder schon groß sind, empfinde ich als Bereicherung, weil du uns von deinen Erfahrungen berichten kannst. Diese innere Haltung, die Du im Laufe der Zeit gewonnen hast, die Leichtigkeit, die hilft mir, meine „Themen“ anders zu betrachten.
    Es gibt eben Phasen, die fühlen sich furchtbar an und verunsichern mich und wenn ich von Dir lese, kann ich daran glauben, dass wir auch das gut meistern.

    Meine Kinder sind 3 und 6 und ich habe Angst vor dem Versagen – diese Angst wiederum bauscht gerne meine „Themen“ auf und ich fühle mich davon überrollt. Und „reden“ geht schwer. Mein Großer ist eh total erzählfaul und da bleibt oft nur raten, was in dem Kind gerade vorgeht…

    Also von Dir wünsche ich mir weiterhin Inspiration und Leichtigkeit und Rückenstärkung für alle möglichen Themen rund um Familie, Kinder, Eltern und Paar sein, die Rolle der Großeltern und die Rolle von anderen Erwachsenen und Kindern beim Großwerden der Kleinen.

    Und vielen Dank für alles, was sich bereits jetzt in meinem Kopf und Herzen von Dir festgesetzt hat 🙂

    Liebe Grüße,
    Marie

  • Laura sagt:

    Das mit den Leserbriefen, die du veröffentlichst und vielleicht Fragen beantwortest, finde ich eine super Idee!
    Ich hoffe einfach, dass du weiter machst. Meine Tochter ist 2 und ich brauche noch viele Inputs. Ich lese gerne die Bücher von Jesper Juul, oder andere die du vorstellst, aber deine Artikel (und auch dein Buch) sind so toll und verständlich geschrieben. Ich wünschte es würden noch so viel mehr Eltern deinen Blog lesen. Und ich wünschte, dass du noch mehr Bücher rausbringst!
    Danke 🙂

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