Selbst erlebt

121 Pixi-Bücher und eine Gewitternacht

Wie wir beschenkt werden mit Post und Erlebnissen. Bei uns sind inzwischen 121 Pixi-Bücher eingetroffen! 121! Liebevoll verpackt, meist noch mit weiteren kleinen Geschenken, mit Abzieh-Tattoos, selbst genähten kleinen Täschchen (wunderschön!), Fingerpuppe und Kastagnetten (Frieda!, meine Nerven!). Dazu persönliche Worte, beste Wünsche auf schönen Karten. Deutschland? Für Sadia wahrscheinlich das Pixi-Buch-Land. Fast täglich kommt der Postbote und bringt neue Erlebnisse von Conny, Heftchen über allerlei Freunde („Mein Freund, der Pilot“,…

weiter...

Die Hölle im Kopf

Wie ich darauf achte, es mir nicht künstlich schwer zu machen. Es begann, schon wieder stressig zu werden. Ein bisschen wie mit den eigenen Kindern damals. Mütteralltag. Ich wollte, dass Sadia, unser afghanisches Gastkind, morgens früher als 10 Uhr in die Vorschule geht, damit ich wieder mehr zum Arbeiten komme und überhaupt: das musste doch zu schaffen sein. Wenn sie nur am Abend früher einschliefe und der Rhythmus sich besser einpendeln…

weiter...

Zur Seite, Leute!

Welche Stärke Sadia aus ihrem feinmotorischen Geschick zieht. „Messer, Schere, Gabel, Licht, sind für kleine Kinder nicht!“ Ich mag diesen Spruch nicht und halte ihn für falsch. Wie soll ein Kind lernen, damit umzugehen, wenn es diese Sachen nicht benutzen darf oder sich abmühen muss mit den zwar bunten, aber stumpfen und nicht funktionalen Varianten von Erwachsenen-Werkzeugen. Sadia, unser afghanisches Gastkind, zeigt ein – für ihre sieben Jahre – unglaubliches feinmotorisches…

weiter...

Genesung im Zeitraffer

Wie Sadia nur knapp eine Woche in der Klinik verbrachte. Heute vor einer Woche haben wir einen Dolmetscher mit Sadia telefonieren lassen. Er sollte ihr sagen, dass ihr Herz am anderen Tag operiert werden würde. Wir fanden es sinnvoll, es sie erst am Abend vorher wissen zu lassen, damit sie das Wochenende noch unbeschwert genießen konnte. Als dann der Anruf kam, saßen wir bang mit um den Küchentisch. Jeder fürchtete sich vor…

weiter...

Aufstand geprobt

Wie Sadia meine Führungsqualitäten herausfordert. Mit Sadia hat es sich so eingespielt, dass wir nach dem Frühstück zusammen Zähne putzen, sie sich anzieht und ich sie dann zur Vorschule bringe, wo sie zwei Stunden vormittags zur Eingewöhnung verbringt. Ist doch klar. Man braucht bloß feste Rituale, dann geht es ganz einfach. Dachte ich zumindest und formulierte schon den nächsten Post dazu. Am Montag aber kletterte sie mit Schuhen in die Dusche,…

weiter...

Die Hindukusch-Hitparade

In der Klinik mit Sadia. Wir waren mit Sadia zur MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) in der Klinik. Dort wurde ihr vorher ein Injektions-Zugang in die Armbeuge gelegt, um ihr ein Narkose-Mittel spritzen zu können, falls sie in der Röhre nicht still liegen geblieben wäre. Das Pieksen mag sie gar nicht. Sie wird starr vor Angst, wenn der Gurt um den Oberarm stramm gezogen wird, um das Blut zu stauen. Oberarm? Nein, das ist ein zu…

weiter...

Eine unerschrockene kleine Person

Ankunft Seit gestern Abend spät ist Sadia bei uns. Laut Unterlagen wurde sie vor sieben Jahre geboren, ist aber – wegen des kranken Herzen – so klein und zart wie eine Vierjährige. Sie kommt aus der Nähe von Kabul, hat drei Brüder und vier Schwestern und ist eine unerschrockene kleine Person. Die erste Nacht in einer für sie völlig fremden Welt hat sie schon durchgeschlafen. Zwar kullerte sie irgendwann von der Matratze…

weiter...

Familienzuwachs

Die Online-Coachings gehen zu Ende und wir nehmen ein Kind aus Afghanistan bei uns auf. Seit einer Woche laufen drei Online-Coachings und es sammelt sich eine Fülle von Material hier. In den nächsten Tagen werde ich das erste Protokoll eines der Coachings posten. Ich will mich sputen, denn in einer Woche bekommen wir Familienzuwachs. Davon habe ich euch noch gar nicht erzählt: Wir nehmen für einige Wochen ein Kind aus…

weiter...

Unser größtes Geschenk landet morgen

Großes Dankeschön und Weihnachtsgruß. Mit diesem Foto, das der Kronprinz (19) vor ein paar Tagen aus Vancouver geschickt hat, möchte ich euch fröhliche Weihnachten wünschen. Vielleicht inspiriert das die deutsche Frau Holle auch noch zum Bettenmachen.     Morgen kehrt unser Sohn aus Kanada zurück. Noch nie kam ein Weihnachtsgeschenk so früh, noch nie holten wir eins am Flughafen ab, noch nie werde ich eins so in den Arm nehmen…

weiter...

Wege durch Trotzphasen und über Flughafenteppiche

In der vergangenen Woche war ich auf Reisen und hatte im Gepäck das neu erschienene Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn. Der entspannte Weg durch Trotzphasen“ von den Bloggerinnen Danielle Graf und Katja Seide. Ihr kennt das ja von mir, dass ich schon aus einem Buch zitiere, auch wenn ich es noch nicht ganz durch habe, weil ich unbedingt mitteilen muss, wenn ich auf hilfreiche Erkenntnisse stoße….

weiter...