Geschlechterfrage

Regretting nothing

Ein paar Fragen zum Verhältnis von Frau und Mann, die Eltern sind. Neulich habe ich an einem „Webinar“ zum Thema „Erfüllte Familie“* teilgenommen. Mich hat dabei besonders beeindruckt hat, wie sehr es Eltern unglücklich machen kann, wenn sie sich mit dem Wert „Gleichheit zwischen Mann und Frau“ herumschlagen. Wie soll der Mann ausgleichen, dass die Frau ihren Körper monatelang dem gemeinsamen Kind zur Verfügung gestellt hat? Wie soll er das tun?…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 218: Verachtung im Blick

Heute ist bei mir der Tag des Mannes, des großen und des kleinen Mannes. Ich fange mal mit dem großen Mann an. Im Urlaub wagte er es, in den Supermarkt zu gehen, ohne die Korbtasche mitzunehmen, die ich für diesen Zweck eingepackt hatte. Er hatte die Kinder dabei und kehrte mit vollen Plastiktüten wieder, in denen sich neben Riesenflaschen mit Softdrinks („böse,böse“) Weingummi-Beutel („Zucker pur“) und eingeschweißte Fleischstücke („bestimmt aus…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 204: Keine kleinen Gandhis

Ich hatte ein paar Anfragen, von denen ich gerne die eine oder andere aufgreife. Zum Beispiel die von Anne. Das Thema Streiten interessiert mich auch. Wir stoßen da grad an unsere Grenzen. Ich habe meinen Jungs jahrelang mühsam beigebracht, dass wir uns mit Worten wehren und uns nicht weh tun. Und jetzt ist der Große in der 1. Klasse und ich stelle fest, dass er damit nicht weiter kommt. Plötzlich…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 173: Machos im weiblichen Biotop Schule

Wir sind wieder zu Hause, aber ich konnte nicht bloggen, weil unsere Fritzbox kollabiert ist. Kaum habe ich die Kiste gelobt, bricht sie zusammen. War vielleicht doch zuviel mit dem ganzen Jugendschutz. Ich habe dafür Verständnis. Die meiste Zeit fühle ich mich auch überfordert vom Jugendschutz. Dass ich nicht ins Internet konnte, war trotzdem blöd, weil ich euch dringend von einem Text schreiben wollte, den meine süddeutsche Schwägerin für mich…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 151: Wo der Hammer hängt

Als ich am Wochenende ohne Kinder mit Soßenkönig auf der Autobahn unterwegs war (super Gelegenheit, mal in Ruhe zu reden), meinte er, ich müsste in meinem Blog darüber schreiben, was wir Frauen von den Männern in der Kindererziehung wollten. Sollen sie den Windeleimer raustragen und sonst die Klappe halten? Sollen sie auf den Tisch hauen, wenn Mama mal wieder zu weich ist? Sollen sie Jesper Juul in etwas jünger und knackiger sein…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 145: Heilsame Bockigkeit

In seinem Buch „Dein kompetentes Kind“ schreibt Jesper Juul, dass jeder Mensch um eine Balance zwischen Kooperation und Integrität ringe. Wann passe ich mich anderen Menschen an, wann muss ich Partei ergreifen für mich selbst, für den Menschen, der einmalig in mir angelegt ist? Die Kooperations-Fotos vom Bügeln, Mit-Fußball-Gucken, Aufräumen der Kinderzimmer und Addieren von Steuererklärungs-Belegen erspare ich euch. Aber was für meine Integrität wichtig ist, zeigen folgende Fotos. In diesen Situationen erblüht mein Selbst….

weiter...

Glückliche Familie Nr. 122: Konferieren to go

Schwester Nr. 3 meinte, das mit dem Konferieren im letzten Post sei nicht hilfreich für sie. Sie befände sich mit ihrem Sohn sowieso in einem Zustand des Dauerkonferierens. Meine Schwester ist allein erziehende Mutter eines 13jährigen Sohnes. Das mit dem Allein-Erziehen ist wirklich eine Crux. In meinen Unterlagen vom „Lions-Quest“Seminar fand ich eine gute Stelle dazu. „Mädchen und Jungen erleben Familie aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Für beide Geschlechter ist meistens die…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 107: Strahlende Männeraugen

Neulich hatte ich wieder Cafeteria-Dienst in unserer Schule. Beim Aufräumen sagte eine der anderen Mütter: „Mein Mann und ich schenken uns schon lange nichts mehr zu Weihnachten.“ Die anderen nickten. „Es reicht schon der ganze Stress mit den Geschenken für die Kinder.“ Ich schaute in den riesigen Topf, den ich gerade abtrocknete. „Nichts mehr zu Weihnachten… nichts mehr …“ Mir war, als hörte ich ein trauriges Echo vom Grund des…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 72: Beruf oder Berufung?

Neulich bei der Augenärztin machte ich an einem Gerät einen Sehtest. Mein Kinn lag auf einer Halterung, und während ich in den Kasten guckte, nahm die Sprechstundenhilfe Messungen vor und beschoss mich mit Fragen. „Schon einmal eine Brille getragen?“ – „Kontaktlinsen?“ – „Grüner Star in der Familie?“ – „Chronische Krankheiten?“- „Beruf?“ Beruf? So eine große Frage. Die kann man doch nicht einfach gegen ein Sehstärkenmessgerät werfen.„Journalistin und Mutter“? Oder lieber „Mutter…

weiter...

Glückliche Familie Nr. 69: Die Vereinbarkeits-Lüge

Gestern las ich in der Zeitung einen Artikel über eine Frau, die zusammen mit ihrem Mann eine Immobilienfirma besitzt. Beide sind voll berufstätig. Er kümmert sich um „Strategie und Marketing“, sie um das „operative Geschäft“. Das Paar lebt mit seinen drei Söhnen vor den Toren Hamburgs. Die beiden Jüngsten, Zwillinge, reiten gerne und tun dies auf dem hauseigenen Parcours. Als die Kinder ganz klein waren, beschäftigte die Familie ein Au-Pair-Mädchen…

weiter...