Bastel-Idee und Buch-Verlosung, Folge 2 

 16/03/2020

Da meine Blog-Statistik zeigt, dass der gestrige Beitrag nicht soooo beliebt war, habe ich mich gefragt, ob ihr in diesen Zeiten wirklich Spielideen von mir braucht. Meine Kern-Kompetenz liegt ja eher im Befrieden als im Bespielen von Familien. Soll ich zwei halbstündige Gratis-Coachings verlosen unter all denen, die in ein oder zwei Wochen vielleicht mit ihren Nerven am Ende sind? Vielleicht wäre das hilfreicher, oder? 

Einen Basteltipp habe ich aber für heute noch. Kennt ihr Lavendeldruck? 

Das kleine Kissen auf dem Foto ist mit dieser Technik entstanden.

Dafür braucht man:

  • ein vorgewaschenes weißes Stück Stoff
  • einen spiegelverkehrten Ausdruck aus einem Tintenstrahldrucker
  • Lavendelöl aus dem Drogeriemarkt
  • Küchenpapier als Unterlage
  • Klebestreifen
  • Pinsel
  • Kochlöffel
  • Bügeleisen

Dazu wählt man am Rechner eine schöne Schrift und druckt seinen Lieblingsspruch, ein Wort oder ein bildhaftes Motiv spiegelverkehrt mit einem Tintenstrahldrucker aus. Dann legt man das Blatt mit dem Aufdruck nach unten auf ein weißes Stück Stoff, befestigt es mit Klebestreifen und zeichnet auf der Rückseite des Blattes die Schrift mit einem Pinsel nach, den man vorher in Lavendelöl  getaucht hat. Vorsicht! Schön auf den Linien bleiben, nicht alles in Öl tränken. Dann mit einem Kochlöffel fest über die Schrift reiben. Wenn sie sich auf den Stoff übertragen hat, das Blatt abziehen und den Aufdruck auf höchster Stufe ohne Dampf bügeln. 

In der Beschreibung steht, man könne den Stoff oder das Kissen nur per Hand waschen. Prinzessin hatte ihr Kissen aber mit in Kanada und der Schriftzug hat sogar die mehrfache Wäsche in den großen Internats-Waschmaschinen überlebt. 

Das war jetzt ein großer Sprung von der Papierraschelei mit Kleinkindern gestern zu dieser Handarbeit für Erwachsene und Teenager. Das Kissen zu fertigen, hat damals aber so viel Freude gemacht, dass sich mir diese Idee heute regelrecht aufdrängte. 

Apropos aufdrängen. Der Text von Joanna von „Liebesbotschaft“ ist für mich die wichtigste Ermutigung für Eltern, die in diesen Tagen im Netz zu finden ist. 

Und nun zu den Gewinnern meiner gestrigen Verlosung.

Das Bilderbuch mit den hüpfenden und laufenden Tieren hat TAC gewonnen.

Das Buch mit den Fadenspielen geht an Jitka.

Herzlichen Glückwunsch, ihr beiden!

Bitte mailt mir eure Adresse, damit ich die Bücher bald versenden kann. 

Heute verlose ich das Buch „Latte Igel“ von Sebastian Lybeck. Der Band enthält zwei voneinander unabhängige Tiermärchen über die Abenteuer des kleinen Igels mit dem ungewöhnlichen Namen „Latte“. Zum Vorlesen für Grundschulkinder und zum Selber-Schmökern für geübte kleine Leser. Das Werk wurde mal beim Deutschen Jugendbuchpreis mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. 

Wer es gewinnen möchte, schreibe mir bitte bis morgen Mittag, 16. März, um 12 Uhr in einem Kommentar, wie ihr gerade mit euren Kindern das Beste aus der Situation macht.

Immer fröhlich bleiben,

eure Uta 

PS: Die Lavendel-Druck-Anregung ist aus dem Buch „My Villa Vanilla“ von Mina Hesse.  

  • Liebe Uta,
    ich freue mich und genieße die freie Zeit mit meiner Tochter! Wir wollen unser Beet aus dem Winterschlaf holen, Steine bemalen und damit Spiele erfinden, rausgehen und die Natur entdecken…und ganz viel Vorlesen, backen und Picknick veranstalten… uns wird gewiß nicht langweilig.
    Das Buch wäre ein großartiger Gewinn über den wir uns sehr freuen würden!
    liebe Grüße
    Veronika

  • Auch wir machen das beste draus und genießen die Zeit ohne Hektik mit viel Muße zum Vorlesen und „Elfer raus“ lernen 🙂

  • Über die Latte Igel-Geschichte würde sich unser großer Sohn sehr freuen. Wir versuchen derzeit den Alltag unter besonderen Bedingungen aufrecht zu erhalten mit dem Genießen von gemeinsam mittags essen (wo nun alle zuhause sind), den Garten frühlingsfertig machen (gestern war Kaffee trinken auf der Terrasse möglich), in der Sandkiste spielen. Ansonsten werden Alltasmaterialien (leere Joghurtbecher, Flaschen, etc.) in allerlei für sechsjährige Jungen nützliche Dinge verwandelt (Raketen, Fahrzeuge, etc.).

    • Ich möchte mal erzählen, wie es bei uns ist: Meine Kinder sind schon vergleichsweise „groß“ mit 6 und 10. Sie müssen ein bisschen was für die Schule machen. Ihre Instrumente werden weiterhin einigermaßen regelmäßig geübt. So viel zu den Pflichten. Auf allzu viel Bespaßung legen sie darüber hinaus aktuell noch keinen Wert. Sie sind froh, ihre Ruhe zu haben. Sie spielen mal was zusammen oder lesen oder hören Musik/Hörspiele. An die frische Luft gehen wir nun auch einmal täglich im Rahmen der Möglichkeiten. Vielleicht basteln wir auch mal was für Ostern. Aber bislang muss ich kein großes Extraprogramm stemmen. Wir kochen jetzt mittags täglich zu Hause. Das ist neu. Wir Eltern müssen ja trotzdem irgendwie und irgendwann und irgendwo noch was arbeiten. Ich hab eher schon ein schlechtes Gewissen, was man mit der Echtzeit alles anfangen müsste (von Ausmisten über Steuererklärung bis zu Fensterputzen); aber zum einen bin ich nicht ganz gesund und zum anderen waren speziell auch für mich die letzten Wochen so anstrengend, körperlich und mental, und scheinbar sind wir im Moment froh über diese Zwangspause. Ich kann mir vorstellen, dass es sich über die Zeit auch ändern wird. Aber ich bin aktuell froh, dass wir einfach nur sein können ohne Extraprogramm.
      VG von Anni

  • Was ein hübsches Kissen. Tatsächlich sagte die jüngste Maus gestern ich sollte mich über die ganze Kuschel Zeit mit ihr freuen. Leider ist der Spagat zwischen Homeoffice und sinnvoller Kinderbetreuung sehr weit. Wir basteln und spielen und heute ordere ich noch ein Trampolin fürs Haus ? die beiden teenies tragen es mit weit weniger Fassung.

  • Liebe Uta,
    Ich mag deine Tipps! Lavendeldruck kannte ich noch nicht, habe nur auch keinen Tintenstrahldrucker 😉
    Wir genießen was wir haben und kümmern uns jetzt um unsere Blumenbeete, da hat vor allem mein Achtjähriger Spaß dran und erweitert jetzt ein Beet – buddeln geht immer!
    Alles Gute und wir würden uns über das Buch freuen
    Sternie

  • Hallo,
    wir versuchen unser Bestes. Ich habe schon viele Ideen rausgesucht, was wir denn alles machen werden: vom geocachen bis basteln, backen, lesen.
    Nur leider sind wir Eltern durch das Homeoffice sehr eingespannt. Ein bisschen Entspannung durch ein neues Vorlesebuch wäre toll. Grüße Kati

  • Guten Morgen, liebe Uta:),
    die Kinder sind groß und gehören nicht mehr zu der Zielgruppe für dieses Buch.
    Ich möchte Dir nur sagen, dass ich mich immer wieder über deine sehr interessanten Beiträge erfreue und diese mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht „zaubern“!
    In diesen sehr unruhigen Zeiten, mit Ungewissheit, dann wieder Gelassenheit und der Erkenntnis, dass ich für meine Lieben und mich das Beste aus dieser neuen Erfahrung schöpfen möchte.
    Ich wünsche uns allen Gesundheit, etwas Demut und den Blick auf unsere Lieben, Nachbarn und auch auf die, denen es nicht so gut geht, wie uns.
    Sehr liebe Grüße
    Rüdiger

    • Lieber Rüdiger, danke für deine Zeilen! Ich freue mich gerade ganz doll darüber und sie sind sicher für alle hier ermutigend. Sehr liebe Grüße auch von mir! Uta ??

  • Liebe Uta,
    die Idee kommt in meine „Vorratskiste“. Ich werde vielleicht Tisch-Sets bedrucken. Ich freue mich über Deine Ideen, denn ich bin selbst ideenlos und fürchte mich momentan eher vor der Zeit. Einen Garten haben wir nicht und sollte es zum Hausarrest kommen, dann weiß ich noch nicht, wie wir das mit 4 lebhaften Kindern überstehen sollen. Da fände ich dann die Coachingstunde auch toll 🙂
    Liebe Grüße
    Tabea

  • Uiii ein Vorlesebuch, das käme uns gerade recht ?. Wir genießen die Zeit auch, vormittags ein wenig Schule für den Großen und am Nachmittag lesen, spazieren gehen und mit der kleinen Mausi die Welt entdecken. Und für die ganz schrecklich langweiligen Stunden habe wir uns eine App für Stop-Motion-Filme runtergeladen. Damit werden gerade Legosteine zum Leben erweckt.
    LG Anke

  • Hallo Uta, scheinbar erden mir deine Beiträge leider zu spät angezeigt um noch in den Lostopf hüpfen zu können 🙁
    Egal. Ich bin mit meinen zwei Wildlingen zuhause – Gott sei dank ohne Homeoffice, dafür mit großem Garten und dem Wald vor der Tür 🙂 die Räubertochter hat heute hingebungsvoll die Temperatur des Bachs im Tal geprüft wärend der große Bruder wild am Wasser schleudern und Steine sammeln war. Außerdem habe ich den Bügelperlen Vorrat aufgefüllt und den Bastel Schrank ergänzt. Mit der Bespaßung halte ich mich wie sonst auch vornehm zurück, Verweise bei Langeweile auf das andere Geschwisterkind und halte mich an mein persönliches, oberstes Gebot: schlafende und spielende Kinder NIE, WIRKLICH NIE stören oder ablenken^^
    Vielen dank auch für den tollen Link!
    Bleib gesund,
    Sandra

  • Hallo Uta! Wir basteln, kuscheln und lesen viel. Auch der Fernseher ist jetzt mal öfters an, als sonst. Bis jetzt bin ich noch ganz zuversichtlich, dass wir gut durch diese Zeit kommen…ein klein wenig genieße ich es sogar, muss ich sagen. Ganz im Sinne von Joanna: es kann auch eine Chance sein, wenn das Leben die Pausetaste drückt❤️Über Nachschub an Lesestoff würden wir uns wahnsinnig freuen!!!

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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