Glückliche Familie Nr. 206: Wäsche-Biathlon und Verlosung 

 18/03/2014

  • Mein Buch! Das reibe ich meinem Mann unter die Nase, wenn er mir wieder mit so Sprüchen wie „meiner Pflicht nachkommen!“ kommt, wenn ich lieber Sonntags mal bis 9 Uhr im Bett bleibe und die Kinder ihren Kakao eben mal selber machen und gleichzeitig noch völlig ungefragt den Tisch fürs Frühstück auch gleich decken. Das können die nämlich prima, auch schon mit 5, 7 und 9 Jahren. Dass sie dafür eben auf der Küchenzeile rumklettern weiß ich und vertraue ihnen, dass sie nicht herunterfallen, was sie auch noch nie gemacht haben. Sie können alle 3 (naja, die Große schneidet sich gerne…) mit Messern umgehen, die Mikrowelle bedienen und mir einen Kaffee machen (der sogar besser schmeckt,als wenn mein Mann mir einen macht!). Jedenfalls möchte ich noch viel mehr lernen, in der Küche klappts ja, aber bei der Wäsche verzweifel ich auch, oder dem allgemeinem Aufräumen. Inspiration wäre toll und auch ein Schriftstück schwarz auf weiß, das zeigt, dass ich doch alles richtig mit meinen dreien mache und mein Mann wieder nichts glaubt.

    Viele Grüße, Sandra

  • Hallo Uta!
    Kann mich meiner Vorschreiberin eigentlich nur anschließen!
    Doch zusätzlich zu meinem Göttergatten würde ich das Buch meinen Kolleginnen ( = alles Erzieherinnen!!!) unter die Nase halten. Nicht weil ich „faul“ bin, sondern weil ich den Satz „Dafür sind sie noch zu klein!“ einfach nicht mehr hören kann ( ich arbeite in einer kleinsaltersgemischten Gruppe mit Kindern von 1-6).
    Darum schmeiß ich mich fröhlich in den Lostopf und harre der Dinge, die da kommen werden!
    Ganz lieben Dank für Deine Artikel, die machen mir jedes Mal wieder Mut, dass nicht nur ich die Dinge in verschiedensten Situationen so sehe!!

    Lieben Gruß Kerstin

  • Oh ja ! Helfen ist hier grade großes Thema, weil ich mit gebrochenem Fuß und krücken nur wenig laufen und vor allem quasi nichts transportieren kann. Die Teller auf den Tisch, die Wäsche aus dem trockner, die Spielsachen in die kiste. Vor allem die kleine hat Spaß am helfen. Bring das mal zur Nähmaschine…finde ich die Sachen vor der Waschmaschine. Bring jenes mal in die Küche…landet es im Schlafzimmer….
    Die Große ist da treffsicherer, hat aber nach dem fünften oder sechsten weg für mich schlichtweg keine. Lust mehr – kann ich ja verstehen 🙂

  • Logo, das wäre was für mich!
    Das Lieblingskind macht zwar schon einiges, wie z.B. seine Wäsche einräumen, den Trockner entladen und kochen kann er auch schon. Allerdings könnte es .mehr werden, vor allem, weil bald ein Baby hier einzieht.
    Grüßle
    Tanja

  • Liebe Uta,
    meine Kleine ist seit einer Weile in der Phase, in der sie bei allem helfen möchte. Ich war -bis jetzt- da immer sehr gestresst von. Allein geht’s halt schneller, ne? Dabei macht sie die Arbeiten eigentlich ganz gut. Wenn ich auf dem Weg vom Bad zur Waschmaschine ein paar Teile verliere, ruft sie sofort: ich nehm das! Ich erst in Maschine tun! … Manchmal lasse ich extra was fallen 😉
    Beim Badputzen stresst es mich aber doch sehr, daher hab ich ihr nen eignen Eimer mit Wasser, Putzzeug und Lappen hingestellt … und sie die Fliesen schrubben lassen … Das hatten die dringend nötig…;-)
    Oder zusammengeknüllte Socken darf sie in die Schubladen werfen…
    Aktuell ist ihre Lieblings-Putz-Aufgabe: nach dem Toilettengang die Klobürste benutzen :-)))
    Wie gesagt, einiges hat mich trotzdem sehr gestresst, aber ich versuch es jetzt mal lockerer zu sehen. Nur bei bereits zusammengelegter Wäsche, die mit Absicht durchs Zimmer geschmissen wird, da werde ich weiterhin ausrasten 😉
    LG dorthe

  • Das Sockenmemory klingt doch nach einem Superspiel! 😀 Ich musste früher immer viel mithelfen, das war ganz selbstverständlich (natürlich hab ich trotzdem gemault…)! Irgendwann kamen meine Eltern auf die Idee, dass das Decken des Frühstückstisches ab sofort die Aufgabe desjenigen sei, der als erstes aufsteht. Und Abräumen musste der, der als letztes aufsteht. Ich glaube, solange diese Regel bestand, bin ich IMMER liegengeblieben, wenn ich unten noch nichts hörte, und dann sofort aus dem Bett gehüpft, wenn ich die ersten Teller klappern hörte. Hmm, die Regel war dann schnell wieder verschwunden… 😉

    Als noch kleineres Kind habe ich gerne mit meinen Übernachtungsgästen den Tisch gedeckt und dann meine Eltern geweckt. Da es eine Überraschung sein sollte, haben wir uns was ganz kreatives ausgedacht. „Kommt schnell, da sitzt ein Einbrecher auf dem Küchentisch!“ Ähhh ja, klar, kreativer ging es wohl kaum. 😉

    Generell musste ich immer viel mithelfen und meine Gäste ebenfalls. Die waren dann ganz erstaunt, wenn sie nach dem Essen mit den Tisch abräumen sollten oder beim Kochen helfen. Egal, ob wir 10 oder 17 Jahre alt waren – wenn ich woanders zu Gast war, musste ich nie helfen, meine Gäste aber immer. Das hat dann dazu geführt, dass ich häufiger bei Freunden zu Besuch war als umgekehrt… Aber auch dazu, dass meine beste Freundin bei meinen Eltern sich so gut auskennt wie in ihrer Westentasche und nach einer ausgiebigen Party, als ich noch in den Seilen hing, schon alles wieder aufgeräumt hat. Hat alles seine Vor- und Nachteile! 😉

    Liebe Grüße
    Nele

  • Oh ja!
    Wir hoffen ja, dass unsere 2 Kinder noch ganz lange freiwillig, gerne und wie selbstverständlich ihre Zimmer aufräumen, bevor sie etwas anderes machen- sie sind jetzt 6 und 3 Jahre alt…
    Mein großes Mädchen liebt es, mit Kehrschaufel und Besen die Dreckkrümmel im Flur aufzufegen- dafür kippte sie letztens sogar den Sand aus den Gummistiefeln drinnen aus mit dem Satz: Ich mach das gleich mit Feger und Blech weg und kipp es dann raus!
    Der Kleine liebt es den Tisch abzuwischen- je nasser der Lappen, desto besser 😉

    Aber ich denke, ich sollte es nutzen, solange die Kinder es gerne machen, es auch zuzulassen und es somit für etwas selbstverständliches werden zu lassen, dass mitgeholfen wird!

    Liebe Grüße
    Roxanne

  • Liebe Uta,

    sooo schön hast du wieder geschrieben. Und das Buch ist ein toller Gewinn, über den ich mich total freuen würde.

    Die ersten 2 Punkte deiner Liste habe ich bereits befolgt, weswegen der Junior schon mit 3 Jahren mit scharfen Messern umgehen konnte und durfte. Ich hatte mal wo (vielleicht in : Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit) gelesen, dass Naturvölker ihren Kindern solche Sachen beibringen, sobald die Kinder motorisch dazu in der Lage sind, anstatt die Messer von ihnen fern zu halten und damit zu riskieren, dass mal ein Kind versehentlich ein Messer ergattert und nicht damit umgehen kann. Hat super funktioniert, der Junior (8) hat sich noch nie geschnitten und arbeitet inzwischen in der Küche nur noch mit den großen, ganz scharfen Kochmessern.

    Abgesehen davon agiert er aber im Haushalt bisher eher zurückhaltend (von daher könnte ich aus dem Buch vom faulen Tom bestimmt noch was lernen! ;-)). Sachen aus dem Keller zu holen sieht er aber ein und das macht er inzwischen auch ohne zu murren.

    Zum Besorgungen machen kann man den jungen Mann auch immer schicken, das macht er meistens total gerne.

    Liebe Grüße
    Biggi

  • Also ich schätze, das ist gerade das richtige Thema für mich. Hier ist der Standardspruch: „Aber Mama, das kannst du doch so viel besser als ich.“ Mir egal, ich hab trotzdem keinen Bock drauf und bin auch mit „Hauptsache gemacht“ zufrieden. Manchmal kommt auch die ehrliche Antwort: „Klar kann ich das, aber ich bin zu faul dazu.“ Was dann mitunter dazu geführt hat, dass ich mich tagelang hartnäckig bemüht habe, die Kleiderberge und Spielzeugflut zu ignorieren, über die ich jeden Tag steigen musste. Ich weiß, wer diesen Machtkampf verliert. Immer. Umpf.
    Es gibt Dinge, die stören Heranwachsende einfach nicht.
    Bei einer Sache bin ich allerdings hart: Das Katzenklo ist Kinderjob, das wurde vor der Anschaffung von zwei Fellmonstern mit reger Verdauung so ausgehandelt. 🙂

    Herzlich, Katja

  • Tolles Buch. Unser Großer hat gestern seinen ersten Schokopudding gekocht und die Frage ob die Klümpchen wohl so sein sollen oder nicht war kein Grund gleich los zu meckern sondern einfach zu genießen. Allerdings gebe ich zu, dass ich noch mehr Gelassenheit an den Tag legen sollte. Sollte ich das Buch nicht gewinnen werde ich es mir wohl kaufen müssen. Danke für den Tipp.
    Liebe Grüße
    Stefanie

  • das buch ist großartig. wir spielen immer die im liegen spiele 😉 bei denen man sich als eltern nicht groß anstrengen muss…herzlichen dank für deine anregung zum helfen lassen der kleinen! dringend notwendiger input bei mir!!! kristina

  • Darüber würde ich mich auch sehr freuen! Der 9-jährige ist zwar sowieso schon sehr selbstständig und hilft auch ohne großes Murren viel mit, aber der 1,5-jährige fängt ja gerade erst an mit dem Selbermachen!

  • Meine beiden Krümelchen sind noch in meinem Bauch – aber ob das vielleicht bei meinem Mann funktioniert? Ich bin schon jetzt ein eindeutiger Fan vom Sockenmemory, das muss ich unbedingt ausprobieren! Hiermit bewerbe ich mich auch um das faule Eltern Buch, klingt super! Mehr Freude an bestimmten Haushaltsdingen würde mir auch nicht schaden… und Gelassenheit sowieso 😉
    Lieben Gruß,
    Julia

  • Hallo liebe Uta,
    da hüpf ich doch auch mal in den Lostopf, und falls ich es nicht gewinne, werd ich mir das Buch mal selbst zulegen. Hört sich spannend an.
    Bei uns helfen die Kinder eigentlich relativ gut mit. Die Jungs 8 und fast 14 müssen hier am Wochenende Bäder putzen, Staubsaugen und Müll runtertragen. Außerdem Straße kehren. Mit unserer Großen ( fast 17) kann ich mich gemeinsam über die Fallenlasssucht der männlichen Mitbewohner im Haus amüsieren/aufregen. Sie macht alles und meist auch unaufgefordert.
    Hier müssen auch alle beim Kochen helfen ( oder in den Ferien selbst kochen) damit man später nicht mal in der eigenen Bude wohnt und an Miracolispaghetti verzweifelt. Also das klappt bei den Großen auch schon ganz prima. Aber mit einer Mutter die Köchin ist müssen sie da auch ohne Murren durch. Wenn ich eins furchtbar finde ist es, das alle nur noch mit Tüten kochen können. Das das schon ziemlich gefruchtet hat, hab ich festgestellt als Tochterkind dem Herzensfreund erklärte, das man Kaiserschmarrn ja nun wirklich nicht aus der Flasche machen muss.
    Der Herzenfreund muss hier auch immer mitkochen und sagte in einem Jahr hat er hier schon mehr gekocht als in seinem ganzen Leben vorher :o)))
    Also Gelassenheit ist glaube ich das wichtigste, und 3x am Tag mit seinen Kindern lachen, dann klappt das schon.
    Liebe Grüße aus Nordhessen,
    Christina

  • Seufz, bei uns ist das auch so ein Thema und ich könnte da noch ausschweifen, was überhaupt die Selbständigkeit der Kinder heute betrifft, eine Nachbarin hat mich nämlich kürzlich drauf angesprochen, warum meine Kinder nachmittags den ganzen Kilometer von der Bushaltestelle nach Hause laufen müssen, wo ich doch zu Hause bin! Ich war sprachlos!
    Ich bin Mama von Sieben, wovon 3 noch im Hotel leben! ; -) Ich hab wohl bei den letzten Kindern viel versäumt, was die Mithilfe betrifft, mir hat einfach (aus verschiedenen Gründen) die Energie gefehlt! Da hat man ja schneller alles selber gemacht!
    Der 18jährige kocht aber zum Glück gerne, samstags gibt es Pizza. Die Jüngste muss ihre Tiere (Pferde, Hund, Katze) versorgen, dazu gehört auch das Ausmisten der Ställe und der Mittlere hilft gerne beim Holzmachen. Tja, der Haushalt bleibt leider zu 99% an mir hängen – ich bin ja schließlich zu Hause 😉
    ABER ich werde mir das Buch kaufen…..und an meine großen Töchter weiterreichen, Nr. 1 ist schon Mama, Nr. 2 wird es im Sommer……damit sie nicht die gleichen Fehler machen……sollte ich das Exemplar gewinnen, kriegt jede eins 😉

  • Liebe Uta,

    wie schön dein Kronprinz gekontert hat. Haha. Du hast wieder ganz toll geschrieben, der Schwung ist förmlich zu spüren. Her mit dem Schwung! Wenn ich das Buch nicht gewinne, kommt es sicher aber auf meine Wunschliste.
    Die Herzbuben helfen sehr gerne in der Küche. Scharfe Messer sind in Ordnung, es wird geschnippelt und geschält, was gebraucht wird. Der große Herzbube trainiert damit auch kleine seine Kraft, Kartoffeln und Möhren zu schnippeln ist ja gar nicht so einfach.
    Die beiden schieben Bleche in den Ofen, rühren mit Hingabe Teig, schlagen Eier auf und pürrieren Suppen, decken den Tisch, füllen ihre Teller und schmieren ihre Brote selbst. Sie rollen Teig, schneiden die leckeren schwedischen Hefeschnecken daraus. In der Küche sind sie ganz emsig. Saugen und fegen hat auch noch Reiz und natürlich die Waschmaschine. Unsere Kita lässt die Kinder auch sehr viel machen.
    Neulich hat der große Herzbube die frisch geputzte Terrassen-Tür mit einem Lappen „nachgeputzt“, den wir für den Gartentisch nutzen … Naja, aber Scheiben in Kinderhöhe sind bei mir sowieso nie länger als 10 Minuten sauber.
    Die Aktion „Gartenschlauch gegen die Fensterscheibe“ hat der Buben-Papa letzten Sommer gebracht als er die Blumen goß. Muss man mit den Vätern eigentlich auch pädagogisch durchdacht umgehen? 😉
    Ganz liebe Grüße von Frieda

  • Hallo Uta,
    also bei uns wird das Kinderzimmer (meistens) selbständig aufgeräumt. Am Anfang ging es sehr schnell – bis ich dann mal in die Kästen und unter das Bett geschaut habe. Da wurde nämlich alles von ihnen verstaut. Mittlerweile wissen sie, daß ich da zu allererst nachschaue. Es dauert jetzt ein wenig länger, aber sie machen es.
    lg Monika

  • Meine Kinder sind 4 und 5 Jahre und ich hab so den Eindruck, dass ich sie vor ein paar Jahren noch ganz viel selber habe machen lassen und irgendwann ist mir da dann so ein bisschen die Luft ausgegangen. Es gibt einfach Tage, da hilft mir nur ein „Alle Kinder raus aus der Küche“.
    Die Buben müssen Ihr Lego selber aufräumen und machmal helfe ich da dann. Wir haben so eine Legomatte, auf der auch gespielt wird und man muss dann nur die außenherum (also zwischen 100 und 200 Steine statt 1000) einsammeln und dann die Matte zu einem Beutel zusammenziehen. Wenn es zu schlimm wird, mit dem Aufräumärger dann kommt das Lego auch mal einen Tag weg (nicht als Strafe, sondern einfach, damit ich mir mal einen Tag das Aufräumen spare). Ansonsten helfen sie manchmal in der Küche, wenn sie das wolle und sollten eigentlich den Tisch decken (klappt nur sehr mäßig).
    Eine echte Erleichterung ist, dass mein Großer mir immer die Türe (sehr schwere Eisentür) aus der Garage aufhält, wenn ich da vollbepackt durchmuss. Darüber freue ich mich wirklich und das sage ich ihm auch!
    Weil ich im Moment nicht arbeite und wir einmal die Woche eine Putzfrau haben, komme ich mit meiner Hausarbeit gut zurecht. Ich will die Kinder da nicht künstlich und aus Prinzip einspannen, nur weil sich diese komfortable Lage auch mal ändern kann. Ich bedarf ihrer Hilfe ja nicht.
    Aber ich möchte, dass sie hilfsbereit sind und mir, wenn ich sie um einen schnellen Gefallen bitte, helfen. Oft klappt das ganz gut. Wenn ich merke, dass die „Hilfsmoral“ nachlässt, dann bin ich nach dem Ärger darüber, oft in der Lage zu erkennen, dass ich sie vielleicht in den letzten Tagen zu oft mit einem „ich kann jetzt nicht“ abgewiesen habe.
    Ein paar Tips von Herrn Hodgkinson können mir aber sicher nicht schaden.
    Herzliche Grüsse,
    Julia

  • Müll, Katzenklo und Spülmaschine sind bei uns (meistens) Kinderjob. Dazu kommen aber noch zwei Dinge, die ich besonders hasse (weil schon 10 000 x gemacht) : Schulbücher einbinden (muss man hier in Frankreich) und Schulformulare in x-Exemplaren ausfüllen, so dass wir sie nur noch zu unterschreiben brauchen. Das erste fördert ganz nebenbei die Motorik, das zweite das Auswendigkönnen sämtlicher familiärer Telefonnummern… 😉
    herzliche Grüsse aus Paris!

  • Ich habe meinen ältesten sohngebeten, zu helfen beim Tisch-abräumen. Seine Antwort „dafür bin ich nicht geeignet.“ Ich stand da und musste erst mal meinen Unterkiefer wieder hochklappen….

  • Ein sehr aktuelles Thema auch bei uns. Die kleine Prinzessin lässt sich doch sehr gerne bedienen. Was sie aber immer – und sogar freiwillig – macht, ist den Meerschweinchenstall ausmisten und die Tiere füttern. Zimmer aufräumen kommt dann eher selten vor, aber wenn, dann freut sie sich hinterher immer richtig über den Erfolg.
    liebe Grüße und danke für die immer tollen anregungen,
    Dani

  • Das Tochterkind ist vier und darf so ziemlich alles mitmachen, was sie sich selbst zutraut. Der Sohnemann mit seinen acht Monaten hat allerdings noch gar keine Ambitionen zu helfen … auf jeden Fall wäre das Buch bei uns sicherlich genau richtig! Ihr Blog ist für mich übrigens eines der besten Fundstücke der letzten Zeit … Danke!

  • Meine jüngste Tochter (8 Monate) hat ganz freiwillig den morgendlichen Weckdienst für die ganze Familie übernommen… Die 3jährige liebt besonders Wäsche aufhängen. So hüpfe ich also frohen Mutes auch in den Lostopf. DANKE!!

  • Hallo Uta,
    das scheint ja ein interessantes Buch zu sein.
    Meine Mädels (10 und 13) müssen ihre Zimmer in Ordnung halten und abwechselnd Geschirrspülmaschine ausräumen und Müll rausbringen. Die Kleine hilft mir für ihr Leben gern beim kochen und backen.
    Wenn ich allerdings mal lang (8-17h) arbeite und die Beiden sich selbst etwas zu essen zaubern, sieht meine Küche danach aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und ich muss erstmal Chaos-Beseitigung betreiben…
    Tolle Verlosung. Ich glaube so ein Buch können alle Eltern gut gebrauchen 😉
    LG Shirlyn

  • Liebe Uta

    Bisher war ich stille Mitleserin, jetzt versuche ich aber gerne auch mein Glück! Meine Mädels sind 2 und 10 Monate und helfen wahnsinnig gerne mit. Die ganz Kleine liebt die Spühlmaschine und räumt ihre Holzklötzchen fein säuberlich ein, wenn sie am Boden rumliegen (und kippt sie gleich danach wieder aus). Die kleine Grosse schneidet Bananen und Birnen etc. rührt Teig und Kräuterquark und putz für ihr Leben gerne die Armaturen in der Küche. Sie faltet auch wäsche und räumt sie weg, ich finde dann im ganzen Haus Socken und Unterhosen, aber was solls. =)

    Als wir vor ein paar Tagen auf dem Spielplatz waren, habe ich sie gebeten unseren Abfall in den Mülleimer zu bringen. Eine Stunde später, am anderen Ende des Spielplatzes hat sie ihre Kekse fertig gegessen und lief mit der Verpackung einmal quer über den Spielplatz zum Mülleimer, um sie dort zu entsorgen. Da habe ich nicht schlecht gestaunt uns sie war wahnsinnig stolz, dass sie sich das getraut hat.

    Ich versuche, sie so viel wie möglich selbst machen zu lassen. Das kostet am Anfang manchmal nerven, aber es zahlt sich aus. Sie kann sich nun nach intensiven üben (und einigen Tagen an denen die Hosen und Strümpfe verkehert herum getragen wurden) nun schon fast selbständig anziehen und freut sich wie verrückt darüber.

    Ich hoffe sehr, ich kann das beibehalten und um Tipps aus dem Buch bin ich sicher dankbar. Manchmal vergesse ich nämlich, wie wichtig dass es ist, die Kinder machen zu lassen…

  • Ja mein grosser wird bald sieben. Müll raustragen und zimmer aufräumen. Meine zweite ist 3 und deckt unheimlich gern Tisch und macht das auch ab und zu. Unser nesthäckchen wird im Mai zwei und liebt es alle Schuhe aufzuraumen und Müll wegzuschmeisen. Ich würde auch gern in den Lostopf springen. Lg Moni klaa.cebi@web.de

  • Hallo, mein Sohn hat mit seinen jetzt 16 Monaten das Katzenklo säubern übernommen. Mit Hilfe einer fast leeren Cremetube schaufelt er es frohen Mutes in den Mülleimer. Und, bei Mama abgeguckt, immer am Rand anschlagen, dass die Bröckchen fliegen. (Ich dann halt mit Feger hinterher 🙂 Und seine Pizza selber ausrollen kann er auch schon.
    Um mehr Anregungen zu bekommen, hüpfe ich auch mit in den Lostopf.

  • Wow, ich habe es tatsächlich geschafft mich ans Ende der KommentarKette zu scrollen. Ja, auch ich hätte gerne dieses Buch, stehen wir beim Thema „Wer macht was?“ doch noch am Anfang. Auch ich. Denn ich bin noch mittendrin im Prozess „loslassen“. Beim Thema Wäsche haben wir es schon weitestgehend geschafft. Das Waschen erledigt jetzt mein Mann. Gut, es gibt immer wieder den ein oder anderen Unterhosen- und Socken-Engpass, aber im Großen und Ganzen hat es sich gut eingespielt. Auch die Kinder, vor allem der Erstgeborene bekommen nicht mehr diesen panischen Gesichtsausdruck, wenn die Wäsche aus ihrer Schublade mal nicht so gut passt. Unvergessen der Morgen, an dem er fast weinend aus seinem Zimmer kam, weil es ihm nicht gelungen war, sich in die Jeans seiner immerhin fast 4 Jahre jüngeren Schwester zu zwängen. Ansonsten habe ich hier einen Gutschein vom Erstgeborenen hängen „Tisch abreumen“. Bisher waren meine Versuche ihn einzulösen vergeblich. Der Nestzwerg (4) hilft furchtbar gerne im Garten beim Jäten. Wir haben immer wieder große Verluste beim frisch Ausgesäten zu beklagen, aber vielleicht muss ich dann in ein paar Jahren nur noch in der Hängematte liegen… Da könnte ich ja dann dieses Buch lesen, so ich es denn gewinne. Ich schleich mich mal in den Lostopf und drücke die Daumen.
    Herzliche Grüße, martina

  • JAAA, doppeltes und dreifaches JAAA, komplette Zustimmung und bisher gute Erfolgsmeldung von mir! Den Leitfaden brauch ich auch nicht, die Faule-Eltern-Haltung haben wir zufriedenstellend verinnerlicht. 🙂 Kinderwäsche wird auch von Kindern weggeräumt, Kinder decken, räumen ab, helfen beim Kochen (wenigstens eins davon), bei Dingen wie Kartoffeln aus dem Keller holen, Kompost rausbringen und so packen sie selbstverständlich mit an. Natürlich kommt ab und zu Gemotze, dass einer mehr machen musste als der andere, aber das Prinzip, dass in einer Familie alle zusammenarbeiten, sehen sie komplett ein. Sie kennen es aber auch nicht anders, von klein auf (jetzt sind sie 9 und 7).

    Viele Grüße,
    Lena

  • Das hört sich gut an!!!! 🙂 Und da kann ich wohl noch einiges lernen! Meine Kids sind fast 4 und 8 Monate, daher machen sie noch nicht so viel. Aber die Große hilft beim Tischdecken und abräumen, beim aufräumen und Blumen gießen.

    Liebste Grüße,
    Hanna

  • oooh ja, dieses Buch könnte mir wohl sehr gut weiterhelfen, da mach ich gerne an der Verlosung mit! Und wenns nicht klappt kauf ich es mir.
    Liebe Grüsse Nicole

  • Meine Kinder (2 und 5) helfen wirklich gern im Haushalt. Sie räumen die Einkäufe in die Schränke, be- und entladen die Spülmaschine, saugen Staub, putzen Fenster (so weit sie herankommen, aber dort sind ja auch die schlimmsten Abdrücke), helfen beim Wäsche aufhängen, stopfen Wäsche in die Waschmaschine oder holen sie heraus, schütteln Kissen auf, bringen ihre schmutzige Wäsche zur Sammelstelle, sie stopfen im Garten das Laub in den Sack usw.
    Das große Kind faltet seine Wäsche schon selbst und legt sie in den Schrank.

    Ich habe meine Kinder von Anfang an bei der Hausarbeit einbezogen, habe immer erklärt, was ich da mache und warum. Als Baby haben sie auf der Krabbeldecke gelegen und zugeschaut, später mit den Wäscheklammern gespielt, noch später mir die Klammern angereicht oder entgegengenommen. Dabei haben wir auch gleich die Farben und Zahlen geübt „Jetzt brauche ich noch drei gelbe Klammern bitte“. Ach ja, „bitte“ und „danke“ haben wir dabei auch geübt. Und ich habe oft dabei gesungen („und sehet den fleißigen Waschfrauen zu“) oder Gedichte zitiert („oder gar ein Knopf der Hose abgerissen oder lose…“).

    Bei uns gilt: Jeder muss was helfen, was er kann. Das kleine Kind holt z.B. die neue Saftpackung, das große Kind gießt den Saft ein, während ich das Brot in Scheiben schneide und der Papa Eier kocht.

    Zwar hoffe ich, dass sie mir in zehn Jahren auch noch so gern helfen („Mama, ich hebe Dir das mal auf, dann musst du dich nicht bücken“), aber ich rechne auch damit, dass es anders kommt und sie genauso wenig helfen wie andere, denen es schon früh abgewöhnt wurde.

    Eine Anekdote fällt mir gerade nicht ein, aber ich finde es schon erstaunlich, dass sie meine Kinder richtig heftig streiten, wer Staub saugen darf oder wer wie viele Saftpackungen ins Regal räumen darf. Da müssen wir immer gerecht aufteilen, damit beide zufrieden sind. Und am schönsten ist es wohl, mit Mama oder Papa allein etwas im Haushalt zu tun, wenn das andere Kind mal nicht da ist.

    Bei der Hausarbeit kann man sich auch prima unterhalten, wie es in der Kita war, wer gerade der beste Freund ist oder was heute blöd gelaufen ist. Oder ich erzähle von meiner Kindheit. Das finden sie immer sehr spannend.

    An der Verlosung nehme ich gern teil, ich lese sehr gern Erziehungsratgeber. Habe auf meinem Blog auch schon einige Rezensionen geschrieben.

    Liebe Grüße,
    Henriette

  • Die Hausarbeit als lustiges Spiel „tarnen“. Z. B. den Küchenboden putzen macht den kleinen so meistens sogar richtig Spass!
    lg, hanna
    germ_heidi[at]hotmail[.]com

  • Ui das Buch klingt genau nach meinem Geschmack, da wär ich gern bei der Verlosung dabei. Bei uns daheim müssen alle mehr oder weniger helfen. Spätestens am Wochenende gibt es eine lange Liste mit anfallenden Arbeiten, da „darf“ sich jedes Kind einiges raussuchen, den Rest mache ich (also saugen, Müll raustragen, Holz holen, Wohnzimmer aufräumen etc.). Klappt ganz gut, weil sich jeder das sucht das er wenigstens einigermaßen gerne tut. Als Belohnung gibt es dann nach getaner Arbeit (weil es so geballt ist) dafür ein Rieseneis für alle oder ähnliches.
    Deinen Blog lese ich sooooo gerne, alles Liebe und alles Gute, Karin (karinhartl@web.de)

  • Man stelle es sich bildlich vor, ich hüpfte auch in die Lostrommel!
    Ich lass es lieber. Außerdem käme das Buch für meine Kinder zu spät.
    Bei meinen Enkelkindern wäre es auch gar nicht erforderlich,
    meint deren Oma

  • Großartiger Kandidat für das Spiel des Jahres! Das Buch klingt großartig. Wenn ich auch mit einem ersten Kommentar bei Dir (allerdings nicht beim ersten Lesen hier) mit in den Lostopf hüpfen darf, dann tu ich das mit Anlauf! 😉

  • Die große Schwester (12) putzt samstags das Bad und füttert täglich die Kaninchen, der große Bruder (7) holt nachmittags die Eier aus dem Hühnerstall und streut frisches Futter hin, der kleine Bruder (5) hilft, wann und wo er gerade Lust hat, besonders gerne beim Holzhacken, die kleine Schwester (2) fasst auch überall mit an (ungünstig, wenn man gerade zwei schwere Gießkannen voll Wasser in den Ziegenstall trägt und auf einer Seite dann noch ein Kind hängt 😉 ) Ein bisschen mehr Gelassenheit ob des unvermeidbaren Chaos‘ in einer großen Familie wäre schon toll – denn irgendwas (gefühlt das meiste) bleibt immer unerledigt… Ich hüpfe dann also mal in den Lostopf! LG, katobia

  • Meine Tochter (6) half bei allem freudig mit, bis sie es wirklich konnte (und sollte) und stellte es dann ein. Mein Kleiner (bald 3) macht sich gerne sein Frühstück selbst, holt dafür alles herbei (auch große Glasbehälter mit Cerrealien etc). – frag nicht, wie sich meine Schälchensammlung reduziert hat – schenkt sich auch aus randvollen Milchpackungen oder Flaschen ein und hilft liebend gerne beim Kochen und Backen mit (Eier aufschlagen). Aber seine Spielsachen aufräumen? Fehlanzeige, immer ein Drama.
    Du siehst, mich hat es böse erwischt! ;-)) Diese Buch könnte ich dringend brauchen.
    Schöne Grüße
    Jutta

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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