Glückliche Familie Nr. 50: Koch und Klön 

 05/06/2012

Heute starte ich ein Pilot-Projekt. Es heißt „Koch und Klön“ und ist aus der Absicht entstanden, mich mit meiner Freundin Christiane zu verabreden. Wir fanden so recht keinen Termin für Kino, Glas Wein oder Latte Macchiato. Da kamen wir auf die Idee, uns am späten Vormittag zu treffen und zusammen Mittagessen zu kochen. Ich stelle die Zutaten, sie bringt noch einen Topf mit. Dann können wir zusammen schnibbeln, dabei klönen und haben – wenn wir uns ausgequatscht haben – ein super Mittagessen fertig. Christiane fährt mit dem fertigen Eintopf wieder nach Hause. Die Kinder werden nach der Schule einer entspannten Christiane um den Hals fallen, die auf die Frage „Was gibt es, Mama?“ wie aus der Pistole geschossen antworten wird: „Garnelen-Curry mit Chilli mit einem Hauch Kurkuma an Basmati-Reis“. In der Küche wird sich der Duft einer chinesischen Garküche entfalten und trotzdem wird es sein, als wäre Christiane nie weg gewesen.

Jetzt fällt mir auf, es gibt kaum etwas zu schnibbeln. Aber es ist ja auch unser erstes „Koch und Klön“. Und wenn wir alle Dosen aufgemacht und miteinander verrührt haben, werden wir wohl doch ausgiebig Kaffee trinken.

Ihr fragt Euch, wieso es bei uns schon wieder schnelles Garnelen-Curry mit Chilli gibt. Das liegt daran, dass ich noch erschöpft bin von der Spargelpfanne neulich. Und das Garnelen-Curry, das kann ich jetzt, die Kinder essen es und ich werde es gnadenlos variieren mit Pute, Hühnchen, Hackbällchen, Rindfleisch, Seelachs, Pferd …. Wenn Christianes Kinder das auch essen, wird das ganze Viertel mit Garnelen-Curry überzogen. Ich nehme heute übrigens die kleinen Garnelen in Salzlake aus dem Supermarkt, die sind nicht so teuer.

Die zweite Folge von „Koch und Klön“ wird bei Christiane stattfinden. Sie will einen portugiesischen Eintopf kochen. Ich werde berichten.

„Koch und Klön“ ist übrigens meine Antwort auf die Betreuungsgeld-Debatte.

Aber dazu morgen mehr.

Immer schön fröhlich bleiben

Uta

  • Koch und Klön ist super. Nie hat das – zumindest für mich – leidige Kochen mehr Spaß gemacht. Nach einer anfänglichen Skepsis meiner Kinder haben sie dann doch ordentlich reingehauen, wobei ich wohlweislich die Garnelen verschwiegen habe. Danke für den schönen Vormittag. Ich freue mich auf nächste Woche.
    Christiane

  • Schoene Idee. Ich habe mich immer vormittags mit einer Freundin zu lesen , plaudern und beten getroffen, hat Spass gemacht. Leider trennen uns jetzt viele KIlometer.

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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