Zusammenleben

Countdown

Wie es sich anfühlt, wenn die Kinder das Haus verlassen. Ende August beginnt der Kronprinz sein Studium in Rheinland-Pfalz, Anfang September fliegt Prinzessin für ein Schuljahr nach Kanada (zum Glück mit Weihnachtspause bei uns). Kawsar, unser afghanisches Gastkind, lebt wieder bei ihrer Familie in Kabul. In vier Wochen werden mein Mann und ich ohne Kinder sein (aber mit zwei Katzen und geschätzt 50 Nacktschnecken im Garten). Ohne Kinder. Und das…

weiter...

Lauter Kuchen auf der Weide

Wie ein Kind sich unsere Sprache aneignet und warum es so beglückend ist, ein „Herzbrücke“-Kind bei sich aufzunehmen. Ab jetzt darf ich Kawsar alias Sadia auf meinem Blog zeigen und bei ihrem richtigen Namen nennen. Vorher hatte ich die Auflage von ihrem gesetzlichen Vormund in Hamburg, das Kind im Internet nicht erkennbar abzubilden, so lange es sich in Deutschland aufhält. Das ist verständlich und ich habe mich gerne daran gehalten….

weiter...

Genesung im Zeitraffer

Wie Sadia nur knapp eine Woche in der Klinik verbrachte. Heute vor einer Woche haben wir einen Dolmetscher mit Sadia telefonieren lassen. Er sollte ihr sagen, dass ihr Herz am anderen Tag operiert werden würde. Wir fanden es sinnvoll, es sie erst am Abend vorher wissen zu lassen, damit sie das Wochenende noch unbeschwert genießen konnte. Als dann der Anruf kam, saßen wir bang mit um den Küchentisch. Jeder fürchtete sich vor…

weiter...

Familienzuwachs

Die Online-Coachings gehen zu Ende und wir nehmen ein Kind aus Afghanistan bei uns auf. Seit einer Woche laufen drei Online-Coachings und es sammelt sich eine Fülle von Material hier. In den nächsten Tagen werde ich das erste Protokoll eines der Coachings posten. Ich will mich sputen, denn in einer Woche bekommen wir Familienzuwachs. Davon habe ich euch noch gar nicht erzählt: Wir nehmen für einige Wochen ein Kind aus…

weiter...

10 aus 25 Fragen an Mütter: Mechelke

Interview und Bekanntgabe der Gewinnerin meiner Verlosung. Ich sende Müttern, Vätern, Omas, Opas und anderen Kinder-Experten 25 Fragen, von denen sie 10 oder mehr Fragen auswählen, auf die sie antworten möchten. Heute:   Dein Lieblings-Jungen-Name (nicht verwendet)? Kasimir fanden wir toll, doch als wir heraus fanden, dass er Zerstörer des Friedens oder Unruhestifter bedeutet, haben wir ganz schnell davon Abstand genommen. Was wünscht du dir am meisten für dein Kind?…

weiter...

8 kleine Alltags-Erleichterer

  Wenn kleine Kinder nörgeln und man keine Idee hat, woran es liegen könnte, sind sie oft einfach hungrig oder müde. Von Jesper Juul habe ich gelernt, körperliche Bedürfnisse von Kindern zu achten und ihnen zum Beispiel kein Essen aufzudrängen. Nun habe ich in dem Buch „slow family“ gelesen, wie Nicola Schmidt ein kleines Mädchen mit Mandeln wieder in ihr Gleichgewicht bringt. Ja, mit Mandeln. Es war eine knapp Dreijährige, die…

weiter...

Einfacher leben in einem Clan

Was für Menschenkinder „artgerecht“ ist. Als ich in der vergangenen Nacht auf den ersten Anruf des Kronprinzen aus Kanada wartete, erlaubte ich mir, den Brief zu lesen, den unsere Nachbarin ihm zum Abschied geschrieben hat. Wir können uns noch sehr gut daran erinnern, als du vor fünfzehn Jahren mit deinem Bobby Car vor unsere Haustür gerollt kamst. Du hast uns mit den Worten begrüßt: Jetzt sind wir so oft umgezogen, jetzt bleiben…

weiter...

Die idealen Großeltern

Die idealen Großeltern …   … sind begeistert, Enkel zu haben und verbringen gerne Zeit mit ihnen, … unterstützen die junge Familie, sagen aber auch ehrlich, wann sie lieber ihren eigenen Interessen nachgehen wollen, … lassen sich nicht ausnutzen und stehen offen zu den Grenzen ihrer Belastbarkeit, … halten sich komplett aus der Erziehung heraus, wenn ein Elternteil anwesend ist, … haben – wenn sie allein mit dem Enkelkind sind…

weiter...

Familie als Mobile

Wisst ihr, worauf ich wirklich stehe? Wenn jemand plötzlich bereit ist, etwas neu zu sehen, neu zu denken, neu zu machen. Wenn Eltern sagen: „So wie das in unserer Familie läuft, will ich das nicht mehr. Und ich übernehme die Verantwortung dafür. Ich fange bei mir an und gucke, was ich ändern kann.“ Wenn Leute verstehen, dass eine Familie wie ein Mobile ist: wenn ich mich bewege, bewegt sich alles. Wenn Menschen…

weiter...

Luther und ich

Von Botschaften an Zimmertüren und warum Teenager auch Bereiche brauchen, in denen sie nicht die Bedingungen der Erwachsenen erfüllen. Wie ihr wisst, arbeite ich gerne mit Schildern, damit ich im Familienleben nicht so viel herummeckern muss. Außerdem macht es mir Freude, Schriften und kleine Rahmen auszuprobieren. Hier seht ihr das Schild, das aktuell in der Küche an unserer Spüle steht. Ihr seht auch, dass es nicht so wahnsinnig wirksam ist,…

weiter...