Glückliche Familie Nr. 258: Botschaften in der Klemme 

 17/12/2014

Schon lange hatte ich die Idee, jeweils eine Klemme außen an den Türen der Kinderzimmer anzubringen. Jetzt habe ich in einem kleinen Laden für Künstlerbedarf Klemmen in allen Größen entdeckt und sie zu Hause mit Powerstrips an die Türen geklebt.

Treue Leser wissen, dass ich die schriftliche und bildliche Kommunikation mit Teenagern empfehle. Es belebt die Kreativität, bereichert das Miteinander und niemand kann mehr behaupten, nicht gewusst zu haben, wie sehr er geliebt oder dazu aufgerufen wurde, die Spülmaschine auszuräumen.

Klinkenschilder waren gestern. Jetzt bin ich mit folgenden Karten in unserem Haus unterwegs.

Zur Rückkehr von Prinzessin (13) von der Schulski-Reise:
Einmal pro Woche gilt:
Noch eine wichtige Pflicht:
Mein liebstes Schild:
Wenn das Gegenstück fehlt:
Vor Weihnachten bleibt viel zu tun:

Die Kommunikation geht natürlich auch anders herum. 
Gut auch für die Post-Verteilung. 

Ich hoffe, die Powerstrips halten. Das Rücklicht von Prinzessin geht auch wieder nach einem Gratis-Eingriff im Fahrradladen. Zusätzlich habe ich eine Batterie-Lampe hinten an den Fahrradkorb schrauben lassen.

Und nun noch zur Gewinnerin des Buches „Manchmal bin ich wütend“.

Das Päckchen geht an

daswolkenschaf

Herzlichen Glückwunsch! Bitte schicke mir eine Mail mit deiner Adresse!
Immer fröhlich Botschaften an Teenager-Türen klemmen.
Eure Uta 
  • Klasse Idee und tolle (lustige) Botschaften, eine schöner als die andere! Sollte ich auch mal einführen. Aber da die Türen bei meinen noch jüngeren Kids in Gefühlswallung leider immer mal wieder heftig zugeknallt werden, habe ich Zweifel, dass der Powerstrip das aushalten wird. Vielleicht würden einige Botschaften das „Knallen“ sogar eher noch verstärken 😉

    Herzliche Grüße,
    Maike

  • Wir haben ein Familienbuch, da hat jeder die Verpflichtung reinzugucken. Da können dann Zettel auch nicht wegfliegen oder übersehen werden. Da finden wir auch nach Wochen noch den Betrag wieder, den unsere Tochter fürs Brot ausgelegt hat – und wenn er nicht durchgestrichen ist, haben wir ihr das wohl noch nicht zurückgegeben.
    So ein Buch hatte mein Mann schon in seiner Studenten WG und es ist nicht nur im Moment praktisch, sondern fast eine Art Tagebuch.
    Liebe Grüße Margot

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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