Leichter-Leben-Buch zu gewinnen 

 14/08/2020

Die meisten Menschen plagen sich mit der inneren Überzeugung „Ich bin nicht gut genug“ herum. „Irgendetwas hätte ich noch anders machen oder sagen sollen, irgendwie hätte ich die Sache anders angehen sollen, irgendwie hätte ich mich noch mehr anstrengen sollen, …“. Mit diesem diffusen Mangelgefühl verhindern wir, im Leben richtig auszuschwingen. Wir sind uns oft nicht sicher, was genau wir uns vorwerfen, aber wir sind uns sicher, mit etwas mehr Geduld oder Geschick oder Mühe hätten wir besser sein können.

Der Satz „Ich bin nicht gut genug. Ich muss mich noch mehr anstrengen.“ kann als Antrieb für Hamsterräder funktionieren, für ein erfüllendes Leben aber funktioniert er nicht. „Nicht wenige Menschen glauben, dass Erfolg durch Fleißigsein entsteht. Wer sich krumm legt, der kommt voran, bringt es zu etwas. Heute zweifeln immer mehr von uns daran …Hörsturz, Herzinfarkt, Burnout sind die Risiken und Nebenwirkungen der Arbeitswut. Geschäftlich erfolgreich - persönlich ausgebrannt.“

Das Zitat stammt aus dem Buch „Genug geschuftet! Wie Sie weniger tun und mehr erreichen“ von Barbara Berckhan. Ich nehme es gerne zur Hand, wenn ich erschöpft bin, oder mich von der Zahl ungelesener E-Mails, verdurstender Pflanzen oder Körben mit Urlaubswäsche erschlagen fühle. Barbara Berckhans Worte geben dem kleinen, gemeinen Zwerg in meinem Ohr, der immerzu flüstert „Du musst dich nur mehr anstrengen!“ eins auf die Mütze. Ich kann mich innerlich besser sortieren, erkenne, was wirklich wichtig ist, und tue es effektiver und mit mehr Freude. 

Ausschnitt aus dem Buch. Zwischendurch gibt es diese schönen Seiten mit einem Spruch, in den Kapiteln aber viele Ideen und Tipps.

„Genug geschuftet!“ liest sich leicht und enthält ein paar Tipps, die genauso einfach wie wirksam sind. Zum Beispiel hilft es, die „Energieräuber“ im eigenen Alltag zu erkennen (Kollegen, die bloß tratschen wollen, Anrufer, die einen als Kummerkasten missbrauchen, Elternvertreter, die selbstgemachte Kuchen für ihr Sommerbüfett wollen …)

Aber lest selbst, denn ich verlose ein Exemplar.

Erschienen 2016 im Scorpio-Verlag in München.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, antworte mir bitte in einem Kommentar bis Mittwoch, 19. August, 24 Uhr, auf folgende Fragen: Was stresst dich gerade am meisten? Für welchen Lebensbereich wünscht du dir mehr Leichtigkeit? Und hast du schon eine Idee, wie es leichter gehen könnte?

Immer fröhlich bleiben bei dieser Hitze und viel Glück für die Verlosung,

eure Uta

PS: Ich bin verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, habe das Buch aber selbst gekauft. 

  • Hallo, tatsächlich stresst mich meine Berufstätigkeit gerade. Unklare Strukturen, komische Kollegin, unklarer Chef,… Vlg Daniela

  • Liebe Uta,
    ich bin eine von denen, die die Corona-Lockdown-Zeit genießen konnten: keine Termine mehr, kein Zeitdruck, kein Hinbring- und Abholstress.
    Nun geht bei uns am Montag die Schule nach den Ferien wieder los und schon beginne ich mich zu verkrampfen, weil die Termine und das unter einen Hut Bringen von 4 Menschen wieder auf mir lasten wird. Da hätte ich gern mehr Leichtigkeit, weiß aber noch nicht, wie ich das meinem Kopf erklären kann, dass er sich ein bisschen mehr raushalten soll… 🙂
    Liebe Grüße
    Dana

    • Hallo,
      Ich bin gestresst von mir selbst…die Dauerschleife in meinem Kopf: du bist nicht genug, du kannst das nicht, du musst mehr leisten….
      Ich würde mich über das Buch freuen!
      Liebe Grüße Daniela

  • Da springe ich gern in den Lostopf… etwas mehr Leichtigkeit beim Jonglieren zwischen Homeoffice, Kind, Haushalt nd Hobbies wäre toll. Vorallem weniger schlechtes Gewissen…

  • Liebe Uta,
    so geht es mir leider oft, obwohl ich schon besser darüber hinwegsehen kann als noch mit 30.
    Gestern hat mich zum Beispiel sehr gestresst, das ich gehört habe, dass jemand gesagt hat, wir würden uns nicht richtig um meinen Vater kümmern, er säße immer in seinem Auto vor der Tür und hätte „dicke“ Klamotten an, bei dem Wetter.
    Er ist schon etwas dement, aber am Liebsten sitzt er vor der Tür im Auto und guckt auf Tankstelle und Bäckerei und kriegt alles mit. Manchmal halten Bekannte an und schwätzen mit ihm. Er ist sehr stur, und seit mittlerweile 3 1/2 Jahren versuche ich den Spagat zwischen ihn ernst zu nehmen und ihn an die Hand zu nehmen. Leider macht er überhaupt nichts, was er nicht möchte. Egal ob wir mit Engelszungen reden oder meckern…und wenn ich sage, er soll sich etwas anderes anziehen, macht er das noch lange nicht.
    Sofort fühle ich mich angegriffen, wenn jemand sagt, wir würden uns nicht richtig kümmern. Dabei haben wir alles versucht, aber er lässt es halt nicht zu und ist auf seine Art glücklich, rauchend im Auto zu sitzen.
    Da fehlt es mir oft an Leichtigkeit, solche Aussagen nicht an mich ran zu lassen.
    Letzte Woche hab ich mir zwei Tage Auszeit gegönnt und bin in den Schwarzwald gefahren und hab einfach nur gemacht, wozu ich Lust habe…das war so schön und eigentlich müsste man das viel öfter machen.
    Liebe Grüße
    Christina

  • Mich stresst am meisten, dass meine Familie mit den erwachsenen Kindern, noch immer erwartet alles von mir hinterher getragen zu bekommen…
    Ich habe schon vieles versucht, aber nichts hilft wirklich.

  • Liebe Uta, mich stresst am meisten, wie ich Kinder, Arbeit und Ehrenamt so unter einen Hut bekomme, dass ich bei allem das Gefühl habe, gut genug zu sein ? ich wünschte mir mehr Leichtigkeit beim „Nein“-sagen und beim Umgang mit meinen Mädels.
    Ich habe schon damit angefangen, jetzt in den drei Wochen Urlaub weder berufliche noch Ehrenamtsmails zu lesen. War am Anfang echt schwer, jetzt Ende der 2. Woche fühlt es sich wunderbar an.
    LG, Bianca

  • Liebe Uta,
    mich stressen meine eigenen hohen Ansprüche an mich selbst, mein hohes Pflichtbewusstsein und es allen recht machen zu wollen. Besonders im Job und mit den Kindern verlange ich besondere Leistung von mir, auch wenn ich schon häufiger durch viel Selbstreflexion gelassener reagieren kann. Ich arbeite daran und das Buch wäre eine tolle Unterstützung.
    Viele Grüße, Sarah

  • Aktuell stresst mich die Einschulung unseres 6 j.wie wird das, was kommt da auf uns zu! Und das Home Office meines Manns.
    Ich wünsche mir mehr Leichtigkeit in unserem Alltag, zu Hause!
    Meine momentane Idee dazu ist so schnell wie möglich eine Kur zu beantragen!

    • Oh, mich stresst im Moment mein Haushalt und die nicht enden wollende ToDoListe. Und dann resigniere ich und tu halt nix. Hilft aber irgendwie auch nicht weiter. In das Buch würde ich gerne mal reinschauen. Vielleicht habe ich ja Glück ?

  • Es gibt zwei Bereiche, die mich massiv stressen: meine berufliche Situation, ein unklare Aufgabensituation, ein nicht funktionierendes Team, ein Chef, der sich seinen Pflichten nicht stellt und daraus resultierend: wer bin ich, was will ich, was ist meine Aufgabe hier?….und bin ich überhaupt gut genug?

  • Was stresst dich gerade am meisten?
    Mich stresst gerade die Umsetzung der Hygienemaßnahmen auf der Arbeit. Dafür ist viel Zeit aufzuwenden und trotzdem ist da das nagende Gefühl, dass ich nicht genügend Zeit investiere.
    Gleichzeitig gibt es da meine Familie, um die ich mich kümmern möchte, die ich so sehr liebe und für die mir so oft die Zeit fehlt.
    Und schließlich gibt es noch mein Ehrenamt, das mir wichtig ist und dem ich gerne mehr Zeit widmen würde, aber der Tag hat nunmal nur 24 Stunden.
    Für welchen Lebensbereich wünscht du dir mehr Leichtigkeit?
    Mehr Leichtigkeit wünsche ich mir für meine Arbeitssituation.
    Und hast du schon eine Idee, wie es leichter gehen könnte?
    Leider noch nicht wirklich, zurzeit habe ich angefangen, meine Arbeitszeiten zu notieren, damit ich schwarz auf weiß sehen kann, dass ich genug arbeite, eher zu viel und dass es deswegen in Ordnung ist, wenn ich zu Hause bin. Aber irgendwie glaube ich mir das trotzdem nicht…
    Von dem Buch würde ich mir Unterstützung auf meinem Weg erhoffen.
    Liebe Grüße
    Maren

  • Ich stresse mich selbst am meisten…..meine hohen Ansprüche….die Perfektion….Zuverlässigkeit etc. Im kreativen Bereich finde ich immer wieder Bereiche, wo „Fehler“ das Werkstück noch lebendiger und ansprechender werden lassen. Die Fehler zuzulassen war erst einmal schwer….jetzt versuche ich, mein Verhalten im Kreativen auf mein Leben zu übertragen. Ist schwer-geht aber immer besser.
    Danke für die Verlosung.
    Viele Grüsse
    Judith

  • Ich stresse mich mit der Doppelbelastung Home-Office und Haushalt plus Kinder. Eines ist gerade in der Eingewöhnung in der Kita. Ich habe schon jetzt jede Menge Pläne, wenn beide Kinder morgens für ein paar Stunden betreut sind, was ich da alles endlich einmal erledigen kann. Wahrscheinlich mehr Wunsch als Wirklichkeit.

  • Hallo Uta! Mal wieder ein ganz tolles Gewinnspiel? Da ich gerade im Urlaub weile, stresst mich nicht allzu viel, außer die Menschen, die keinen Abstand halten und sich zum Teil verhalten, als hätte es Corona nie gegeben… Liebe Grüße

  • Ich würde mich sehr über das Buch freuen und Versuche mein Glück! Mich stresst aktuell das neue Schuljahr, welches ab Montag beginnt. Ich kaufe Sportschuhe und Material, trage Termine ein etc als gäbe es kein Corona. Außerdem graut mit einfach nach 6 Wochen Sommerferien vor dem Alltag.
    Viele Grüße von Anni

  • Als „soloselbstständige Kleinstunternehmerin“ (ja, so nennt man mich ja neuerdings) stresst mich am meisten, was ich wie unter welchen Umständen arbeiten darf. Und damit verbunden, wie ich zum Familienunterhalt beitrage. Und wie ich aus dem corona-Schlammassel heil rauskomme.
    Für mich bin ich immer noch Zirkuspädagogin und freue mich, wenn ich analog mit echten Menschen arbeiten kann. Eigentlich hängt es wie so oft an der Einstellung und meinem frohen Mut. Um den zu bewahren verbringe ich Zeit mit der Familie und im Garten, mache Yoga, jongliere, springe mit der Tochter auf dem Trampolin rum (mit dem Rasensprenger drunter!) und spreche mit Freund*innen und Kolleg*innen. Danke Dir, Uta, für den tollen Blog und Buchtipp!
    Liebe Grüße, Marion

  • Was mich gerade am meisten stresst ist dieses Loch in der Ferien…seit März war es durcharbeiten mit Kids, im Elternbeirat ect. Und nun hänge ich in einem Loch, das Gefühl es wäre soviel zu tun, aber nichts konkretes…. nicht zu wissen ob es ok ist wochenlang offline zu sein, es könnte ja etwas neues kommen das übermittelt werden muss und die große Frage: wird es was mit dem lang ersehnten Urlaub? Noch 1,5 Wochen bis zur Fahrt…. aber wird eine Reisewarnung kommen, wird der Strand gesperrt werden? Wie ist es wenn wir nach Hause kommen? Müssen wir in Quarantäne? Bis jetzt alles nein, aber die Zeiten ändern sich so schnell, ich komme nicht hinterher….dabei ist Urlaub zu Hause keine Alternative….nach 5 q/2 Monaten fällt uns die Decke auf den Kopf und im Urlaub ist nicht so viel zu tun…. was ich machen könnte weiß ich gerade nicht….heute Haushalt, vielleicht bekomme ich dann einen Überblick…. liebe Grüße Silke

  • Hallo!
    1) wir sind seit 10 Wochen zu viert… gerade ist es va auch mit meinem älteren Sohn sehr schwierig
    2) wünsche mir mehr Leichtigkeit im Familienalltag; jeder will allem gerecht werden und das ist oft stressig
    3) ich denke, mein Mann und ich brauchten für uns mehr freiräume, was gerade nicht einfach ist
    Würde mich sehr über das Buch freuen, gerade der erste Abschnitt des Textes spricht mich sehr an – diese Fragen laufen bei mir gerade in dauerschleife und ich habe Angst, das mich alles zermürbt..

  • Liebe Uta,
    ich fühle mich häufig hin und her gerissen zwischen meinen eigenen Ansprüchen an mein Tun an Arbeit, in der Familie, in Haushalt, Garten und Ehrenamt. Diese vielen to do-Listen in Kopf und auf dem Papier.
    Manchmal versuche ich dabei auch Erwartungen zu erfüllen, die nicht unbedingt da sind….
    Um „runterzukommen“ nehme ich mir Auszeiten, wie die Yogastunde und die Zeit in meinem Naturgarten, das Wühlen in der Erde und Anlegen neuer Beete „erdet“ und befriedet mich.
    Herzliche Grüße
    Nathalie

  • Liebe Uta,
    um ehrlich zu sein, stresst mich selbst im Moment gar nicht so viel, fühle mich ziemlich ausgeglichen, aber meiner Schwester geht es da ganz anders: meinem Empfinden nach vereinen sich mindestens zwei Arbeitsstellen in ihrem Job, was zusammen mit ihrem Streben nach Perfektion eine extrem ungute Kombination ist. Deswegen würde ich ihr gerne das Buch schenken.
    Ich selbst gehe viel raus, vor allem an die Isar, weil die direkt vor meiner Tür ist, wenn ich mich unrund fühle. Da lösen sich die miesen Gedanken meist von selbst auf oder Probleme sind anschließend gar nicht mehr so groß und unüberwindlich.
    Schöne Grüße aus München
    Sabine

  • Liebe Uta,
    mich stressen zurzeit hauptsachlich meine Gedanken (-:
    Da sind so viele Projekte in meinem Leben gerade, die unheimlich wichtig sind, viele davon brauchen aber viel Zeit. Ich habe vor kurzem erfahren, dass ich schwanger bin und ich möchte möglichst alles abgeschlossen haben, bevor das Kind kommt. Zum Ausgleich nehme ich mir immer Zeit, um in meinem Garten zu arbeiten, das gründet mich und gibt mir Kraft (und leckeres Essen). Und ich genieße die Zeit mit meinem ‚großen‘ 6 Jährigem Kind, bevor er bald in die Schule geht…
    Viele Grüße
    Selena

  • Ob ich es „Stress“ nennen würde? Das vielleicht nicht.
    Aber ich staune gerade sehr über mich selber. Nachdem ich mich vor drei Wochen aus voller Gesundheit plötzlich schwer erkrankt auf einer Intensivstation wiedergefunden habe, bin ich nun – nach nur einer Woche zu Hause – schon wieder dabei, meine eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Stattdessen beschäftige ich mich vornehmlich mit den Wünschen und Bedürfnissen meiner Lieben um mich herum (Mann, Söhne, Freunde, Eltern) und das, OBWOHL ich mir nach den erschreckenden Ereignissen der letzten Wochen mehr Pausen und mehr Selbstfürsorge „verordnet“ hatte und OHNE dass mich irgendjemand dazu drängen würde.
    Das müssen schon sehr tief verwurzelte Muster sein, nach denen wir da agieren, wenn wir alles perfekt machen wollen, immer für andere da sein wollen, niemanden enttäuschen wollen und uns selber dabei manchmal aus den Augen verlieren.
    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es mir gelingen kann, mir selber und meinem Umfeld gegenüber öfter mal 5e gerade sein zu lassen.
    Deinen Blog zu lesen, liebe Uta, hat mir dabei schon öfter sehr geholfen.
    Beste Grüße und viele Momente des wohligen Müßiggangs wünsche ich,
    Sarah ?

    • Liebe Sarah, das freut mich sehr, dass dir mein Blog gut tut. Danke für die Anerkennung! Ja, dieser Perfektionismus und es allen Recht machen zu wollen, ist tief verwurzelt. Ich weiß, wovon ich schreibe ?.
      Es tut mir leid, dass du so schwer erkrankt warst. Jetzt wünsche ich dir, dass es dir zunehmend leichter fällt, gut auf dich aufzupassen. LG Uta

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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