10 aus 25 Fragen an Mütter: Anke 

 10/10/2018

Interview … und Gewinnerin der Verlosung

Ich sende Müttern, Vätern, Omas, Opas und anderen Kinder-Experten 25 Fragen, von denen sie 10 oder mehr Fragen auswählen, auf die sie antworten möchten.
Heute:

Anke lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter, 5, und ihrem Sohn, 3, in der Nähe von Dresden. Sie arbeitet als Zahnärztin, ist aber weit über ihr Fachgebiet hinaus interessiert. So verdanke ich ihr die Recherchen zu dem Thema „Geburt in den 80er Jahren in der DDR“: https://www.wer-ist-eigentlich-dran-mit-katzenklo.de/2018/08/nach-der-geburt-eingepackt-und-weggebracht/

 
Was hast du gedacht, als du zum ersten Mal dein erstes Kind sahst?
Das ist eindeutig mein Baby! Es kam mit vielen dunklen Wuschelhaaren auf die Welt, genau wie ich als Baby. Auf der Station nannten die Schwestern es „Monchichi“. 
Was wünscht du dir am meisten für deine Kinder?
Dass sie ein gutes Bauchgefühl entwickeln für die eigenen Bedürfnisse und die der anderen. Eine gute Intuition und Empathie sind wertvoll für das ganze Leben.
Was machst du in der Erziehung anders als deine Eltern?
Fast nichts. Ich wurde immer so akzeptiert und geliebt, wie ich war. Meine Eltern stehen immer hinter mir. Das wünsche ich mir auch für meine Kinder. Liebe, Respekt und Toleranz sind für unsere Familie Dinge, die ganz oben stehen.
Auf welche Erziehungsleistung bist du stolz?
Erziehungsleistung will ich es nicht nennen. Eher ein Vorleben unserer Werte. Ich bemerke, dass unsere Kinder rücksichtsvoll anderen gegenüber sind und merken, wenn diese sich nicht wohlfühlen. Dann wird versucht, aufzumuntern oder zu streicheln. Das finde ich schön.
Was sollen sie unbedingt einmal erleben?
Bedingungslose Liebe von jemandem auch außerhalb der Familie. Das, was ich mit meinem Mann habe. Eine liebevolle Partnerschaft auf Augenhöhe. Das wünsche ich jedem. Mit sich selbst zufrieden und glücklich zu sein, ist richtig schön. Doch dieses Glück mit jemandem zu teilen, ist einfach toll.
Welches Land möchtest du deinem Kind unbedingt mal zeigen?
Kanada. Ich habe dort zwei Monate verbracht, gearbeitet und gelebt. Mich hat die Landschaft und die Herzlichkeit der Menschen begeistert. Mit der ganzen Familie mit dem Wohnwagen durch Kanada, das ist unser Traum.
Sind Barbies bei dir erlaubt?
Klar. Alles was verboten ist, ist doch besonders anziehend. Daher liegt die Barbie zusammen mit kleiner und großer Baby-Puppe im Puppen-Kinderwagen.
Wie stehst du zu Spielzeug-Waffen?
Auch da denke ich, was man explizit verbietet, ist besonders reizvoll. Wenn der Kleine mit einem Stock Schießen spielt oder die Kinder mit der Wasserspritzpistole Spaß haben, ist das völlig in Ordnung. Ein Spielzeug-Maschinengewehr würde ich aber nicht kaufen.
Was bringt dich im Familienleben am meisten auf die Palme?
Zeitdruck. Der Druck, irgendwo mit den Kindern pünktlich zu sein. Das ist die größte Stressfalle im Alltag. Daher heißt es für uns Eltern: eine halbe Stunde eher aufstehen, mehr Zeit einplanen, den Kindern morgens Raum und Zeit geben. So schaffen wir es bis viertel acht meistens entspannt in den Kindergarten.
Wird bei euch die Badezimmertür abgeschlossen?
Nein. Wir sind meist alle zusammen im Bad. Wenn jemand allein im Bad sein möchte, wird das natürlich respektiert.
 
Danke, liebe Anke, dass du meine Fragen beantwortet hast. Das mit dem Zeitpuffer fand ich auch immer sehr hilfreich, wenn man mit Kindern einen Termin einhalten muss. Weiterhin ein erfüllendes Familienleben und immer fröhlich bleiben,
eure Uta
PS: Das Bilderbuch „Ich bin die kleine Katze“ geht an Johanna! Herzlichen Glückwunsch, liebe Johanna! Mailst du mir bitte deine Adresse, dann geht das Buch schnell in die Post.

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Uta


Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

Deine, Uta

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