Buch-Verlosung für mehr Leichtigkeit 

 07/08/2019

Mit den kanadischen Freunden in London ihres Sohnes gedacht.

Vergangene Woche waren wir ein paar Tage in London und haben die Familie aus Kanada getroffen, die Prinzessin (18) häufig bei sich aufgenommen hatte, wenn während ihres Schuljahres auf Vancouver Island das Internat in kurzen Ferien geschlossen war. Die Freundschaft unserer Töchter hat sich seit der Zeit noch vertieft. Kein Wunder! Der Name „Ameera“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Prinzessin“.
Ich hatte in einem Beitrag vor ein paar Monaten geschrieben, dass die Familie ihren Sohn (21) verloren hat. An einem ganz normalen Sommertag vor einem Jahr stieg er aus einem Linienbus, sackte an der Haltestelle plötzlich in sich zusammen und starb wenig später im Notarztwagen. Damals hatte ich erwähnt, dass Drogen eine Rolle gespielt hätten (das blöde Munkeln!). Das war falsch. Und ich habe den Beitrag korrigiert. Khalil, ein sportlicher junger Mann, ist an plötzlichem Herzversagen gestorben. Niemand weiß warum. Die Eltern sagen, er war wohl einer dieser Fälle, wie man sie aus dem Leistungssport kennt, wo scheinbar völlig gesunde Athleten plötzlich tot zusammen brechen.
Am Küchentisch unserer gemeinsamen Ferienwohnung in London hat seine Mutter Fotos gezeigt. Khalil als kleiner Junge auf den Schultern seines Vaters, Khalil auf dem Tennisplatz, im Urlaub, auf der Terrasse, mit Freunden, beim Schulabschluss mit Zeugnis, mit der Oma und immer wieder mit Ameera. Auf dem iPad haben wir uns zusammen durch sein kurzes Leben gewischt, im Raum die Fassungslosigkeit wie eine drückende Wolke, die diese Familie weiter kalt umhüllt.
Aber sie sind sehr tapfer. Ameera hat inzwischen ihren Schulabschluss am Internat gemacht und wird im September ein Studium in Toronto beginnen. Ihre Trauer verarbeitet sie in wunderschönen Gedichten, die ihre Mutter in einem Heft mit Fotos hat drucken lassen. Der Vater hat die Gartenarbeit neu für sich entdeckt. Er pflegt mit Hingabe Khalils Palme im Garten, die – kaum ist der Sohn nicht mehr da – ein Wachstum entwickelt hat, das alle an eine himmlische Verbindung glauben lässt und sie so sehr tröstet. Seine Eltern haben mit dem Geld, das für sein Studium gedacht war, und mit Spenden von Freunden eine Stiftung in Khalils Namen gegründet. Die Erträge aus dem angelegten Kapitel sollen Organisationen der Jugend- und Armenhilfe in Vancouver unterstützen. Das wäre in Khalils Sinne, meinen die Eltern und erinnern sich, wie er einmal einen Obdachlosen mit nach Hause brachte, damit dieser duschen und sich neu einkleiden konnte (unter anderem mit Vaters neuem Jackett).
Wir haben zusammen geweint und gelacht. Es waren intensive Tage, in denen London eigentlich nur die Kulisse gab. Die Zeit verging wie im Flug und schon waren wir wieder am Flughafen Heathrow. Am Gate haben wir eine Mitschülerin von Prinzessin aus Hamburg getroffen, die mit der gleichen Maschine zurückflog. Es war gerade das Mädchen, deren Bruder vor zwei Jahren kurz vor dem Abitur an einer seltenen Krankheit gestorben war. Kaum zu Hause, ging am anderen Morgen unsere Terrassen-Tür kaputt. Ich rief einen Schreiner an, die Tür wurde repariert, wir kamen in ein persönliches Gespräch und er erzählte , wie vor Jahren seine 15jährige Tochter an einer Lungenembolie gestorben war. Das tat mir so leid, dass ich den Mann zum Abschied in den Arm nahm. Eine Umarmung, aus der er sich kaum lösen wollte. Und plötzlich merkte ich, wie mir alles zu viel wurde. Erst meine Arbeit an einem Magazin-Artikel zum Thema „Traueranzeigen“ vor der Reise, dann so viel Trauer in meinem Umfeld. Ich konnte nicht mehr, lief ins Haus und beschloss, eine Runde Mitgefühl mit mir selbst zu haben. Ich vergoss ein paar Tränen zum seelischen Druckausgleich und gönnte mir ein paar Seiten in „Enjoy your life“ von Martha Beck, einem meinem Lieblingsbücher.
Wer sich mit dem Tod befasst, weiß besser zu leben, hat mal irgendein antiker Philosoph gesagt. Nach meinem Befassen in den vergangenen Wochen ist mir wieder klar geworden, dass ich das hier wirklich genießen will und dass – gerade weil das Leben begrenzt ist – wir es uns leicht machen sollten. Zu diesem Genuss gehört unbedingt, euch eine Freude zu machen. Deshalb verlose ich heute ein antiquarisches Exemplar von „Enjoy your life. 10 kleine Schritte zum Glück“ von der wunderbaren Martha Beck, Persönlichkeits-Coach aus den USA, die einen Sohn mit Down-Syndrom bekam und danach ihre vielversprechende akademische Karriere in Harvard aufgab, um Menschen dabei zu helfen, ihr Glück zu finden. Es gibt so viele Stellen in dem Buch, über die ich immer wieder herzhaft lachen muss. Genau das, was ich jetzt brauche. Ihr vielleicht auch.
An der Verlosung kannst du teilnehmen, wenn du mir bis Dienstag, 13. August, 24 Uhr, in einem Kommentar schreibst, wie du immer wieder mehr Leichtigkeit in dein Leben holst. Vielleicht kannst du auch ein Kinderbuch, Film oder Spiel empfehlen, bei dem sich die ganze Familie garantiert schlapp lacht.

Auch eine Idee für mehr Leichtigkeit: rosa Akzente im Alltag setzen.

 
Heute kommt mein „Immer fröhlich bleiben“ besonders von Herzen,
eure Uta

  • Liebe Uta,
    danke für Deinen Text und für die Verlosung!
    Ich habe tatsächlich ein Kinderbuch, das mir unglaublich hilft in Bezug auf Leichtigkeit: „Und außerdem sind Borsten schön“ von Nadia Budde, das bekam mein Sohn zum ersten Geburtstag schon geschenkt, da konnte er noch gar nicht viel damit anfangen – aber ich! Die Botschaft ist: wie du bist, so bist du richtig. So simpel, so heilsam.
    Beste Grüße, Elli

  • Deinen Artikel lese ich nach einem stressigen Tag im Büro auf dem
    Weg zu mehreren anschließenden Terminen mit einem gehetzten Gefühl in mir und habe gerade innegehalten. Denn ist es nicht auch ein Privileg, gesund zu sein, sich in einer Situation zu befinden, in der man sich oft aussuchen kann, welche Termine man wirklich wahrnehmen möchte und sich bewusst für mehr Leichtigkeit entscheiden kann? Ich nutze freie Nachmittage ohne Verabredungen des Kindes oder andere Verpflichtungen gerne, um mit ihr alleine ein Eis essen zu gehen, das fördert unsere Bindung und ist so easy und macht uns Spaß. Leichtigkeit kommt bei uns außerdem zustande, wenn wir draußen sind am Wochenende und uns ohne Zwang lange bewegen, vielleicht kann man das mit Ausgleich gleichsetzen. Mir fällt noch einiges ein, das sprengt hier aber den Rahmen.
    Danke einfach für den Artikel zur rechten Zeit.

    • Liebe Eva, das freut mich, dass der Beitrag zu rechten Zeit kam. Und ja, wir haben doch häufiger, als man sich eingesteht, die Wahl, welche Termine wir wahrnehmen und welche nicht. Ich bin immer dankbar, wenn Leute da ehrlich sind, selbst wenn mich z.B. die Absage trifft. LG Uta

  • Liebe Uta,
    das hat sich ja wirklich geballt bei Dir… 🙁 das tut mir leid.
    Ja, Leichtigkeit, wenn wir lachen wollen, schauen wir uns die (youtube)Filmchen von „Simon´s cat“ und die Sketche mir Martina Hill an. Gerade unser Jünsgster lacht sich bei Simon´s cat regelmäßig aufs Klo. 🙂
    Liebe Grüße
    Dana

  • Meine Leichtigkeit im letzten Jahr, das für uns kein leichtes war, habe ich mir immer wieder aus den täglichen oft fröhlichen WhatsApp-Kontakten mit meinem Sohn holen können. Er war ein Jahr in Kenia in einem Freiwilligendienst und so konnten wir gut in Verbindung bleiben, was mir viel bedeutet hat.

    • Liebe Kerstin, Social-Media ist ja manchmal ein Fluch. Aber es ermöglicht einem auch so wunderbar, mit seinen großen Kindern in Kontakt zu bleiben. Diese Nähe über tausende von Kilometern ist mir auch sehr wertvoll. Danke für deinen Kommentar! LG Uta

  • Liebe Uta,
    ich fühle mit dir. Der Anfang diesen Jahres war bei uns geprägt durch so viel Trauer.
    Ich mache dann für mich Dinge, die mich wirklich glücklich machen. Ich bewege mich und fahre Rad durch Wälder und an Seen. Ich tanze mit meinen Kindern im Regen und lasse uns alle nass und dreckig sein, wie die Wasserbüffel, die wir gerne besuchen. Ich rede mit meinem Mann und Freunden und forder Trost ein. Ich sage ach so wichtige Termine ab und verbringe Zeit mit mir und guten Büchern (z.B. Komm, ich erzähle dir eine Geschichte). Wir spielen, was die Kinder wollen und erfreuen uns daran, dass der Große den Kleinen ganz wunderbar mitspielen lässt und ein Auge zudrückt. Und zu guter Letzt, ich meditiere und das täglich, mal mehr mal weniger intensiv.
    Liebe Grüße

    • Liebe Lisa, das Meditieren möchte ich auch nicht mehr missen. Anfangs empfand ich es als Qual, so möglichst ohne Gedanken still zu sitzen. Inzwischen aber bin ich weniger streng mit mir und genieße es immer häufiger. Bei euren Wasserbüffel-Tänzen im Regen wäre ich gerne dabei. Danke, dass du das mit uns geteilt hast. Herzliche Grüße, Uta

    • Manchmal wirklich schwierig sich (und noch den Rest der Familie) aus einem Tief herauszuholen. Fröhliche Musik hilft allerdings meistens, als äußerst kindertauglich und erwachsenenerträglich hat sich „hallihallo“ von Gabalier erwiesen 😉

  • Mir gibt ein Kaffee, den ich in Ruhe trinken kann und dabei die Gedanken, wie gut ich es habe und was wirklich wichtig ist, meine Leichtigkeit zurück.

  • Hallo Uta, Leichtigkeit in dieser schnelllebigen Zeit mit tausend Terminen und Druck von allen Seiten zu bekommen, finde ich schwer. Uns hilft meist die Natur. Sei es ein Spaziergang oder einfach nur unser kleiner Garten, wo man zusammen wieder durchatmen kann und der Kopf frei wird. Die Bücher, die wir gerne lesen, wenn die Stimmung trübe wird, sind „Der Dachs hat schlechte Laune“ und „Mein Haus ist zu eng und zu klein“. Danach ist die Laune gleich wieder besser. Mir persönlich hilft auch immer deine Fibel der Gelassenheit, um nicht alles so furchtbar ernst zu nehmen und wieder zu sehen, was wirklich wichtig ist. Liebe Grüße

    • Liebe Dominique, danke für deine Rückmeldung zur Fibel! Und ja, die Natur brauche ich auch immer zum Entspannen. In London habe ich mich so nach einem Waldspaziergang gesehnt. Liebe Grüße, Uta

  • Liebe Uta,
    Wahnsinn, so viel Leid … Und verrückt (und gut), wie wir das oft im Alltag verdrängen können.
    Dein Artikel berührt mich noch an anderer Stelle: ich mache mir im Moment sehr viel Gedanken (=Sorgen) um das Thema Klimawandel. Dann bin ich oft sehr gedrückt und ängstlich. Aber genauso oft bekomme ich es hin mir zu sagen: dass ich das Leben dann eben jetzt genießen will (Dieses „Ich will das Leben genießen“ hab ich mir von Dir geklaut ;), das hattest Du in einem anderen Beitrag schon mal so geschrieben). Das hilft mir immer wieder.
    Ich mag es gar nicht schreiben, weil es so platt ist :), aber wir lachen uns immer alle bei „Rapunzel – Neu verföhnt“ platt. Jedesmal … der fast fünfzigjährige Papa, die fast vierzigjährige Mama und die Kinder.
    LG

    • Liebe Bianca, wie schön, von dir zu lesen. Ich freue mich, dass ich dich mit dem Genießen anstecken konnte. Und manchmal sind die profanen Vergnügen doch die besten. Wer will denn bloß immer Hochkultur?! Ganz liebe Grüße, Uta

  • Liebe Uta,
    ein bisschen mehr Leichtigkeit hätte ich momentan auch gerne. Vor zwei Wochen ist mein Vater, leider viel zu früh verstorben, er ist 64 Jahre geworden. Irgendwie scheint die Welt für einen persönlich wie still zu stehen. Ich würde das Buch gerne für meine Mutter gewinnen, denn für sie ist es momentan am schwierigsten.
    Lg Anna

    • Liebe Anna, das tut mir sehr leid. Ich wünsche dir viel Zeit der Verarbeitung für dich und deine Mutter in diesen Wochen.
      Solltest du das Buch gewinnen, würde ich ein wenig damit warten, es deiner Mutter zu schenken. Wenn man trauert, ist das – glaube ich – ein zu heftiger Kontrast. Liebe Grüße, Uta

  • Liebe Uta,
    dein Beitrag trifft mal wieder mitten ins Herz. An das Schicksal der Familie aus Vancouver erinnere ich mich noch gut, schön dass es ihnen gelingt, nach vorn zu Blicken und anderen Menschen im Namen von Khalil zu helfen.
    Meine Leichtigkeit suche ich viel zu oft…laut Robbie Williams „Love my Life“ hören oder „Auf uns“ hilft mir. Ein tolles Kinderbuch ist „Ferien im Schrank“.
    Allerdings finde ich, dass Annas Mama ganz dringend Leichtigkeit braucht.
    LG
    Tanja

    • „Love my life“ – danke für die Erinnerung! Dazu sollte ich mal wieder durch die Küche tanzen. Und schön, dass du auch einen Kinderbuch-Tipp für uns hast. Herzliche Grüße, Uta

  • Liebe Uta,
    immer wieder bin ich beeindruckt, was für eine emphatische Person Du bist, und wie Du bei allem Mitgefühl weiter reflektierst und uns auch noch daran teilhaben und (mit-)lernen lässt. DANKE!
    Bei uns ist es die Musik. Wenn nichts mehr geht, geht die Musik an – je lauter desto lieber – und alle singen, tanzen, rocken mit. Das gibt dem Alltag wieder Flügel.
    Alles Liebe!
    Marika

    • Hallo, liebe Marika! Schön, dass du schreibst, und danke für die „emphatische Person“! Musik und Tanzen – das möchte ich auch absolut nicht missen. Herzlichst, Uta

  • Liebe Uta!
    danke für den inspirierenden Artikel.
    Bei soviel Leid sehe ich mir meine Kinder und mein Leben an und bin dankbar und zufrieden mit dem Glück, das ich im hier und jetzt habe.
    Alles Liebe
    Valerie
    PS: Auch meinen Bruder mit dem extra Chromosom sehe ich als mein Glück und eine Bereicherung, die ich in meinem Leben nicht missen mag. 🙂

  • Liebe Uta, an Khalil habe ich nach deinem Beitrag häufiger gedacht und als Mutter sehr an seine Eltern. Was für eine Aufgabe, die das Leben ihnen gestellt hat.
    Niemand würde mit ihnen tauschen wollen und gerade deswegen ist es für mich so wichtig, eine Haltung von Dankbarkeit und Demut dem Leben gegenüber einzunehmen.
    Leichtigkeit erschaffe ich unter anderem, indem ich das Wort „muss“ aus meinem aktiven Wortschatz gestrichen habe.
    Liebste Grüße, deine Mechi

    • Mechi, das ist so wahr, dass dieses ständige „muss“ so eine Schwere in den Alltag bringt. Was wir immer alles meinen, tun, erledigen, sagen, selbst fühlen zu „müssen“. Danke für die Erinnerung! Viele, liebe Grüße, deine Uta

  • Liebe Uta,
    ich sage immer, bei Todesfällen lernst du deine Leute kennen. Meine beste Freundin war immer für mich da, als meine Mutter starb, stand sie am nächsten Tag in der Tür und sagte „Ich konnte nicht zuhause bleiben und nicht wissen wie es dir geht.“, das ist nun schon 29 Jahre her.Viele andere (ich sag immer Sonnenscheinfreunde) konnten damit nicht umgehen. Wir haben leider in der Familie sehr viele Schicksalsschläge mitgemacht….mein jüngerer Bruder starb vor 16 Jahren mit 27 durch einen Arbeitsunfall. Ich sage immer, die Welt bleibt stehen, nur für die anderen dreht sie sich weiter.
    Und eigentlich will ich vieles gar nicht mehr in mein Leben lassen, und doch merke ich, wie es nach einigen Jahren wieder anders wird.
    Als mein Bruder starb, hüllte das die ganze Familie in eine Schockstarre, ich las nächtelang im Internet auf Trauerseiten.
    Unsere Familienplanung war mit einem Mädchen und einem Jungen (6 und 3 Jahre alt) eigentlich abgeschlossen.
    Nach 1 1/2 Jahren wurde ich ungeplant nocheinmal schwanger und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieses Kind von meinem Bruder geschickt wurde, um die ganze Familie wieder ins Leben zu befördern. Mit Babys kann man gar nicht nur noch trauern… sie zeigen einem den Weg in Leben.
    Unser Kleiner ist und bleibt der Sonnenschein der Familie, der auch für Opa und Oma besonders wichtig war und eine enge Bindung zu ihnen hat. Seine Taufspruch hab ich ausgesucht:“Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Denn genauso empfinde ich ihn, als ein Segen,den die ganze Familie gebraucht hat und der auch den Namen meines Bruders als Zweitnamen bekommen hat.
    Ich versuche heute, mir nicht mehr alles zu Herzen zu nehmen, vieles ändert sich, und vieles wird hinterher gut, was anfangs gar nicht danach aussah…ganz so, wie viele deiner Erziehungstipps :o))
    Ich nehme nicht mehr alles so wichtig, weil ich weiß, dass es schnell ganz anders sein kann. Ein Moment kann das ganze Leben ändern, und vorm Älterwerden hab ich keine Angst. Meine Mutter wurde nur 41, mein Bruder 27…ich sag immer die Alternative zum Altwerden ist jung sterben, und wer will das schon.
    Über das Buch würde ich mich sehr freuen, und ich werde es mir, falls ich es nicht gewinne selbst kaufen, es hört sich toll an.
    Ganz liebe Grüße nach Hamburg, von
    Christina aus Nordhessen

    • Liebe Christina, ich grüße dich und danke für deine treue Blog-Begleitung! Und danke, dass du deine Verluste mit uns geteilt hast. Sehr berührend! Eigentlich ein eigener Beitrag. ??

  • Liebe Uta,
    das mit der Leichtigkeit ist seit der Geburt meines Sohnes eigentlich kein Problem mehr – ich muss ihn nur strahlen sehen.
    Gruß,
    Ben

  • Hallo liebe Uta, die Frage, was mir Leichtigkeit bringt, ist für mich ganz einfach zu beantworten: DU trägst dazu bei! Deine Bücher, dein Blog, deine Buchempfehlungen für Faber/Mazlish und mein derzeitiges absolutes Lieblings-Nachfolge-Buch „How to talk, so LITTLE Kids will listen“ oder die vielen anderen Bücher, die ich gerade zum Thema Kindererziehung verschlinge (z.B. Liebe & Eigenständigkeit, Kindheiten oder die gerade neu bestellten Bücher von Jesper Juul). All das hilft mir, jeden Tag meinen „falschen Freund“, das Bauchgefühl, zu überlisten, was leider durch eine sehr autoritäre Erziehung geprägt wurde und langsam, langsam, durch eine andere, mühsam erworbene Intuition zur Ruhe kommt. So schaffe ich es an den meisten Tagen, meinem quirligen Kleinkind liebevoll und mit Leichtigkeit zu begegnen und gemeinsam jede Menge Quatsch zu machen. Dann brauchts nur noch ne Tasse Kaffee, einen sporadischen Ausflug in die Berge, die Ladies-Night in der Sauna mit der besten Freundin oder ab und an ein Date im Pub mit meinem Mann – dann passts scho?
    Dein Buch brauche ich gerade nicht, hab gerade noch so viele andere, aber es kommt mit auf meine Liste? viele Grüße

    • „ein Date im Pub mit meinem Mann“ – wie schön, wenn man Dates hat mit seinem eigenen Mann. Danke für deinen Kommentar, liebe Jutta! Und danke für die große Anerkennung, über die ich mich sehr freue. LG Uta

    • Liebe Uta,
      Leichtigkeit sehne ich manches mal herbei. Nur mag sie nicht kommen wenn zuviel Druck da ist :-).
      Wir finden im Spiel wie Wikingerschach mit Nachbarn, Familie oder Freunden oder im einer gemeinsamen Runde Wizard gut zusammen.
      Im Urlaub haben wir das Museum Tinguely besucht. Das war auch eine schöne Portion Leichtigkeit…
      Und unser Lieblingsbuch zum Lächeln und Nachdenklich sein: Pu der Bär. Einfach schön.
      Liebe Grüße , Monika

  • Ich finde Deinen Beitrag wieder sehr schön….regt zum Nachdenken an. Mir hilft es immer im Garten im Liegestuhl zu liegen und den Wolken beim „herumschlendern“, wie es meine Nichte sagt, zu zuschauen. Und was uns allen Freude macht sind „alte“ Gesellschaftsspiele zu spielen, ein Mühle, Halma & Co. lässt einen toll Abschalten.

  • Liebe Uta,
    knappe 5 Wochen der Sommerferien mit Mann und Kindern auf dem Campingplatz an der Ostsee zu verbringen, das bringt uns Leichtigkeit. Dort gibt es keine Termine, kein Programm, kein durchgetakteten Alltag und sehr wenig „muss“, dafür sehr viel frische Luft und die Weite von Strand, Meer und Möglichkeiten, sich treiben zu lassen.
    Zu Hause gibt es Leichtigkeit, indem wir einfach den Ideen der Kinder folgen und hingeben z.B. Schätze buddeln in der Sandkiste oder Mittagessen auf der Picknickdecke im Garten statt am Tisch….

  • Liebe Uta,
    der zweite Absatz deines Beitrag hat mich gerade mitten ins Herz getroffen und ich dachte kurz, Du schreibst über meinem kleinen Bruder. Er ist, vor mittlerweile 12 Jahren, 6 Wochen nach seinem 20. Geburtstag donnerstags abends im Bus auf dem Weg nach Hause mit plötzlichem Herzversagen zusammengesackt und Tags drauf im Krankenhaus verstorben. Nichts deutete darauf hin. Er war durchtrainiert, sportlich, athletisch. Es sollte eigentlich ein fröhlicher Freitag werden, denn es war der 85. Geburtstag unserer Omi und eine große Feier mit Familie und Freunden geplant… aber das Leben hat manchmal andere Pläne.
    Auch 12 Jahre danach tut es noch immer weh,…man lernt nur im Laufe der Zeit mit dem Schmerz umzugehen. Aber manchmal reicht selbst im trubeligsten Alltag ein Wort, ein Geruch oder ein Geräusch und es trifft mich wieder mit voller Wucht. Da hilft mir nur die Tränen kullern lassen.
    Was meine Stimmung definitiv hebt ist, wenn Balu der Bär mit Mogli durch den Dschungel tanzt und „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ singt. 🙂 Mein Bruder und ich haben das Dschungelbuch unzählige Male geguckt, wenn wir mit Fieber und Bauchweh krank auf dem Sofa lagen und von Mama gepflegt wurden. Balu wird einfach nicht älter und Dank Youtube und Smartphone singt er auch kurzfristig morgens um halb drei, wenns nötig ist. 😉

    • Liebe Sabrina, vielen Dank für deinen bewegenden Kommentar! Es ist immer hart, jemanden so Nahestehendes zu verlieren, aber so plötzlich – das ist einfach unvorstellbar.
      Und ja, Balu!!! Der ist doch einfach der Beste. Deinen Satz „Balu wird einfach nicht älter und Dank Youtube und Smartphone singt er auch kurzfristig morgens um halb drei, wenns nötig ist. ?“ werde ich mir merken. Herzliche Grüße, Uta

  • Hallo und herzlichen Dank für diese schöne Verlosung! Das Buch klingt wirklich toll und ich versuche sehr gerne mein Glück im Lostopf.
    Ich hole immer wieder mehr Leichtigkeit in mein Leben, weil ich gelernt habe, über mich zu lachen, mich so zu mögen, wie ich bin, weil ich versuche, nicht alles zu ernst zu nehmen und indem ich bewusst das Leben genieße. Als Film/Buch/Hörspiel kann ich auf jeden Fall „Wir Kinder aus/von Bullerbü“ empfehlen – ist auch für die ganze Familie geeignet.
    Liebe Grüße
    Katja

  • ich versuche, mich nicht in Sachen zu verbeißen und mich selbst nicht immer so ernst zu nehmen. Manchmal hilft da ein kurzer Spaziergang, um einfach mal abzuschalten. Und klar, beim Spielen vergessen wir alle mal unsere Sorgen. Am besten klappt das mit altbewährten Spielen wie Uno oder Avtivity!

  • Liebe Uta ,ich habe mich in vielen Kommentaren wiederfinden können, aber Robbie Williams mit „Love my life“ und das Strahlen meiner Kinder sind meine absoluten Highlights!
    Herzliche Grüße

  • All meine Leichtigkeit und Kraft hole ich mir aus der Natur. Geht es mir nicht gut, hilft mir ein langer Spaziergang bei Wind und Wetter. Das erdet mich wieder! 🙂

  • Ich würde mich sehr über einen Gewinn freuen, da ich ein sehr pessimistischer Mensch bin und immer darauf achten muss, etwas positiv zu sehen. Im Moment schaffe ich das gut mit dem Lied von Bibi Blocksberg. Wenn ich das höre, singe ich einfach laut mit und bin unbeschwert. LG und danke für deine tollen Worte!

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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