10 aus 25 Fragen an Mütter: Frieda 

 20/02/2015

Ich sende Müttern, Vätern, Omas, Opas und anderen Kinder-Experten 25 Fragen, von denen sie 10 Fragen auswählen, auf die sie antworten möchten.

Heute:

Frieda, die mit Mann und zwei Söhnen in Hamburg lebt.

 
Was hast du gedacht, als du zum ersten Mal dein erstes Kind sahst?
Beim großen Herzbuben: „So siehst du also aus.“
Beim kleinen Herzbuben: „Ist der groß.“ (Das war er wirklich …) Wenn ich das jetzt so lese, klingt das nicht gerade geschichtsträchtig. 
Was wünscht du dir am meisten für dein Kind?
Ganz viel: Gesundheit, Selbstvertrauen, Unabhängigkeit, erfüllte Liebe, Respekt, Glücksgefühle, verlässliche Menschen. 
Als du ein Kind warst, hast du dir da gewünscht, Kinder zu haben? Und wenn ja: Wie viele?
Ich wollte immer Kinder haben, vorzugsweise 4 oder 7. 
Auf welche Erziehungsleistung bist du stolz?
Ach, ich mag das Wort stolz gar nicht, der Ursache bin ich noch nicht auf den Grund gegangen. Ich reagiere seit jeher empfindlich, wenn mir eine Mutter sagt, sie ist stolz, weil ihr Kind nun spricht oder läuft oder so schön malt. Das sind für mich normale Entwicklungsschritte (wenn man Glück hat). Ich freue mich aber, wenn meine Herzbuben höflich sind. Wenn der kleine Herzbube woanders übernachtet oder zu Besuch ist und ich höre, dass er eine echte Bereicherung ist, ach doch, dann bin ich schon stolz. Ich sollte mein Unbehagen gegen das Wort ablegen. 
Hast du dir Klein-Kinder-Sprüche aufgeschrieben?
Ich habe gerade damit begonnen.
Und wenn ja: Was war das Schönste/Lustigste/Anrührendste, was dein Kind je gesagt hat?
Der kleine Herzbube sagte, nachdem mein Vater schon einige Monate verstorben war: „Du muss nicht traurig sein, Mama. Opa ist im Himmel, morgen kommt er bestimmt wieder.“ Das hat mich sehr berührt. 
Lieblings-Vorlese-Buch?
Der große Herzbube und ich lieben „Valentin sucht ein Zuhause“ von Paloma und Ulises Wensell.
Was bringt dich im Familienleben am meisten auf die Palme?
Wenn wir unter Zeitdruck sind. Oder wenn ich dringend Stille brauche und alle durcheinander reden und im Hintergrund Bruno Mars im Radio singt. Dann fangen meine Ohren an zu rauschen. Von Zeit zu Zeit nervt mich auch die Unordnung. 
Mit welchem Essen „kriegst“ du deine Kinder?
Den großen Herzbuben mit Spinat, Kartoffeln und Spiegelei oder Armer Ritter. Den kleinen Herzbuben mit Nudeln, Pesto und Parmesan. Und mit allem Süßem, Waffeln, Milchreis. 
Wo versteckst du die Süßigkeiten?
Unsere Süßgkeiten sind nicht versteckt. Sie liegen in der Abstellkammer im Regal. Die Herzbuben fragen, wenn sie Naschis möchten.

 

Vielen Dank, liebe Frieda, dass du als Erste meine Fragen beantwortet hast!

 

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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