Bei Selbstzweifeln hilft es, die Blickrichtung zu verändern. Am vorletzten Wochenende war ich zu einer Lesung meines Buches ins Ruhrgebiet unterwegs. Es sollte meine dritte Lesung sein und ich wusste nicht: Kommen 50 Leute oder nur 5? Am Tag vorher befiel mich Lampenfieber. Zwar redete ich mir ein, ich hätte nichts zu beweisen und nichts zu

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Wenn Kinder unter unserem Optimierungsdruck leiden. Vor Wochen hatte ich für Prinzessin (15) einen Kontrolltermin bei unserer Zahnärztin ausgemacht. Am Vorabend sagte sie mir, sie würde das alles nicht schaffen: bis drei Uhr Schule, später Nachhilfe, dann lernen für die Französisch-Arbeit am anderen Tag. In der Regel würde ich sagen: „Du weißt seit Tagen von

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Um wie viel leichter wir Lösungen finden, wenn wir die vorschnellen Bewertungen lassen. Gerade bin ich sehr stolz auf mich. Kronprinz (18) fragte, ob ich heute morgen das Auto bräuchte oder ob er mit meinem Auto zur Schule fahren dürfe, er sei spät dran. Ich dachte mir: Das ist ja nicht mein Problem, dass er

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Warum Kinder Führung brauchen. In unserem Vorort gibt es einen kleinen Schmuckladen, in dem die Inhaberin unter Aufsicht ihres Hundes die Geschäfte treibt. Eine Türglocke braucht die Frau nicht, weil der Hund bei jedem Kunden schier ausrastet. Wütendes Gebell, die Zähne gefletscht, die Stimme so rau, als steckte Bruce Willis in dem kleinen Tier. Als Kunde

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Unter dem Eindruck eines Lernentwicklungsgespräches. Anfang der Woche saß ich mit in einem Lernentwicklungsgespräch: Ein Hamburger Gymnasium. Zwei Lehrer. Eine Mutter. Ein Sohn. Eine Versetzung, die gefährdet ist. Der Sohn ist keiner, der Null Bock hat. Im Gegenteil. Die Lehrer aber sagen, er habe Schwierigkeiten im Kompetenzbereich 3. Das bedeutet, dem Schüler falle schwer, das Gelernte

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Was mich in diesen Tagen inspiriert hat. Über Lernsoftware habe ich in meinem vorletzten Post geschrieben und wie sehr sie – richtig eingesetzt – Lehrer entlasten und Schüler individueller fördern kann. Aber nichts, gar nichts, ersetzt natürlich eine gute Lehrerin, einen guten Lehrer. Es ist wie zu Hause: ohne eine tragfähige Bindung kann ich keinen

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Keine Konsum-Debatten mit Kleinkindern führen. Ich bin gefragt worden, ob ich meinen Post „Familiärer Führungskräftemangel“, der als Gastbeitrag auf dem „Wertvoll“-Blog erschienen war, noch einmal bringen könnte, weil der Link dorthin nicht mehr funktioniert. Sehr gerne. Hier ist er: Mein Mann war neulich in einem Schuhladen und erlebte mit, wie Mutter und Oma mit einem knapp

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Über die Chancen von E-Learning. Mein Mann hat Prinzessin (15) und eine Freundin vom Fitnessboxen abgeholt. Auf der Heimfahrt sprachen sie über die Schule und mein Mann wunderte sich, wie ungern die Mädchen in die Schule gingen. Gerade lese ich in einem Buch*, in dem die Autoren das Gymnasium heute als „Gesamtschule der Mittelschicht“ bezeichnen.

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Wie man seine Lieben unter Druck setzen kann. Wegen Unterrichtsausfall waren gestern beide Thronfolger zum Mittagessen zu Hause. Ich hatte noch Eintopf von Sonntag, der für uns alle reichen würde. Eine schnelle Sache. Um das Essen aufzuwerten und weil das Leben zu kurz ist, um nicht gelegentlich Crêpes zu genießen, rührte ich schnell einen feinen Teig

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Jungs besser verstehen. Der Anteil der Muskeln an der Gesamtkörpermasse ist bei Jungen fast doppelt so hoch wie bei  Mädchen. Deshalb brauchen Jungen ab etwa drei Jahren besonders viel Bewegung. Jeden Tag. Stundenlang. Wenn sie diese Möglichkeit nicht haben, geht es ihnen nicht gut. Kein Wunder, dass 95 Prozent aller hyperaktiven Kinder Jungen sind. (Vera Birkenbihl:

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Wenn Kinder zu sehr funktionieren müssen. Meine Schwester Nummer Zwei sprach mich darauf an, ob ich nicht mal darüber schreiben wollte, dass Kinder immer weniger Freiheiten hätten. Als Lehrerin hat sie tagaus, tagein mit Kindern zu tun. Sie muss es wissen. Sie ist der Meinung, dass Kinder durch die vielfältigen Beanspruchungen ihrer Eltern so sehr

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Was ich euch für das neue Jahr wünsche. Ich habe es nicht so mit Jahresrückblicken. Zurückschauen, sinnieren, grübeln, Abschied nehmen. Die Jahre sollen nicht winkend an mir vorbeiziehen, ich will gestalten, Neues erschaffen, wirksam sein. So wie Eckhart Tolle sagt: „Ich habe wenig Verwendung für die Vergangenheit ….“* Das gilt auch für die kleinen Auseinandersetzungen, die

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