Lasst Kinder durch die Natur streifen und ohne Einmischung kreativ sein „Warum Huckleberry Finn nicht süchtig wurde“ ist der wunderschöne Titel eines Buches, das der Psychotherapeut Eckhard Schiffer vor Jahren geschrieben hat. Darin schildert Schiffer Beispiele aus seiner Klinik für Jugendliche mit Essstörungen und anderen Suchtproblemen. Der wichtigste Schutz vor Süchten sei- so Schiffer -,

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Der gute Tom Hodgkinson nennt in seinem Buch über entspannte Elternschaft (The idle parent) zwei wichtige Grundsätze. Der erste Grundsatz lautet: Du kannst besser am Anfang streng zu den Kindern sein und spaeter locker als umgekehrt.  Diese Regel kommt irgendwie zu spät für mich. Oder soll ich jetzt noch lockerer werden. Ich probiere es mal.

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Irritierende Erfahrungen meiner Tochter und Kriterien von Jesper JuulNeulich haben Prinzessin (11) und ihre Freundin Toni einen Vormittag in ihrer alten Kita verbracht. In der Schule war „Sozialer Tag“ und sie durften in den Kindergarten, um dort zu helfen und für ein soziales Projekt ein bisschen Geld zu verdienen. Als die beiden mittags zurück kamen,

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Die Begeisterung der Eltern für ein Thema stärkt die Bindung zum NachwuchsMan soll ja mit seinen Kindern etwas unternehmen, mit ihnen spielen, basteln, bauen, vorlesen, backen. Es gibt aber Spiele, die sind für Erwachsene einfach furchtbar. Für mich zum Beispiel diese Spiele mit einem „Pädagogisch wertvoll“-Siegel. Ihr wisst schon: alles in dem Karton ist recycelbar,

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Wie Kinder und Jugendliche Resilienz entwickelnEs entsteht so viel Elend in Beziehungen, weil Menschen glauben, der andere sei ihnen etwas schuldig. Die Frau, die glaubt, ihr neuer Freund sei ihr Liebe schuldig … anstatt selber Liebe zu geben, überzulaufen, sie zu verströmen. Der Sohn, der glaubt, sein Vater sei ihm Anerkennung schuldig und ihn deshalb

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Entscheiden nach gesellschaftlicher Erwartung oder persönlicher Integrität?Ich suche ja immer nach den Dingen, die uns glücklich machen. Was mich sehr glücklich macht, ist einmal in der Woche abends zum Stepptanzen zu gehen. „Riverdance“ im Vorort bei Astrid, die unten im Keller ihres Hauses ein privates Tanzstudio betreibt und oben vier Kinder groß zieht. Das Tanzen

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Eine Bilder-Geschichte Von Zeit zu Zeit nehme ich alte Karten von unserem Band im Flur und hefte Neue dran. Alte Karten schmeiße ich weg. Gestern Morgen fand ich diesen Zettel und die Geburtstagkarte meiner Eltern, die im Papierkorb gelandet war, auf dem Küchentisch wieder. Kronprinz (14 dreiviertel) hatte die Karte gerettet und den Zettel dazu

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Über die Tochter unseres Briefträgers und über unsere rockige PrinzessinIn meinem Blog nenne ich unsere Tochter „Prinzessin“. Das hatte sich analog zum „Kronprinzen“ ergeben. Während „Kronprinz“ eine gute Wahl ist, ist „Prinzessin“ nicht so der Treffer. Schon seit langem bin ich nicht zufrieden mit diesem klebrig-süßen Pseudonym. Prinzessin ist einfach nicht der Lillyfee-Typ. Mit Lillyfee war sie

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Bitte Kinder nicht nötigen, Gemüse zu essenGestern stand ich vor dem Spargel an unserem Marktstand. „Ich bin ja die einzige bei uns, die Spargel mag.“ Ich seufzte in den Berg mit den sahneweißen Stangen. „Meine Tochter isst auch keinen Spargel“, sagte die Marktfrau. „Wirklich schade.“ Sie nahm ein paar Stangen in die Hand und knirschte damit

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Mein lieber Mann, neulich abends schautest du in dein Bordeaux-Glas und sagtest: „Schreibe doch mal darüber, was man gegen die Wehmut tun kann, die einen anfällt, wenn die Kinder flügge werden.“ Du hattest Bobby angeboten, ihn im Auto zum Übernachtungsbesuch bei einem Freund zu bringen. Bobby hatte abgelehnt. („Bobby“ war mal unser Arbeitstitel für den

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Neulich wartete in der Schlange beim Bäcker ein Mann mit seinem Sohn. Der Junge, etwa fünf Jahre alt, kletterte – wie alle Kinder – auf die Taschenablage. „Komm da runter, Lennard, das darf man nicht.“- „Wieso?“ fragte der Junge. „Das, das … steht da“, sagte der Vater.  „Wo denn?“ – „Ja, da irgendwo.“ Mein Blick wanderte die

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Wie alles mit spontanem Tanzen im Wohnzimmer wieder leichter gingNoch ein Nachtrag zur Konfirmation. Bevor sie alle kamen, war ich aufgeregt. Werden wir rechtzeitig fertig? Ist die Torte aufgetaut, der Kaffee nicht zu stark? Wo ist der Zettel für die Fürbitte? Bekommen wir alle einen Platz in der Kirche? Es war 11.30 Uhr Ortszeit, noch dreieinhalb Stunden

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