Familie als Mobile 

 23/06/2016

Wisst ihr, worauf ich wirklich stehe?
  • Wenn jemand plötzlich bereit ist, etwas neu zu sehen, neu zu denken, neu zu machen.
  • Wenn Eltern sagen: „So wie das in unserer Familie läuft, will ich das nicht mehr. Und ich übernehme die Verantwortung dafür. Ich fange bei mir an und gucke, was ich ändern kann.“
  • Wenn Leute verstehen, dass eine Familie wie ein Mobile ist: wenn ich mich bewege, bewegt sich alles.
  • Wenn Menschen – statt vorschnell zu urteilen, lieber in Kontakt treten zum Kind oder zum Jugendlichen und erst einmal fragen, was denn hinter einem Verhalten stecken könnte.
  • Wenn ich nach einem Skype-Coaching eine Mail bekomme, in der eine Mama schreibt: „Die Kinder waren die ersten Stunden nach der Skype-Session wie ausgewechselt. Tom und Lara waren total entspannt und ausgeglichen. Haben ganz alleine neben uns gespielt (ohne Schreien und Streiten) und Lara war überhaupt nicht mehr auf mich fixiert, dann eher auf den Papa. Er durfte sie wickeln, umziehen und sogar die Zähne putzen. Das war wirklich ein WOW-Erlebnis.“
  • Wenn man selbst merkt, wie das wieder anders geht mit dem Kind oder zwischen Partnern, weil man seine Haltung verändert, sich neu ausgerichtet hat. Plötzlich ist – und wenn es neu für eine halbe Stunde ist – die „Chemie“ zwischen uns ganz anders, alles geht leicht und man bekommt so eine Ahnung davon, wie es sein könnte, wenn man sich verabschiedet von den alten Mustern.
  • Wenn man mal erlebt, dass Veränderung leicht sein kann und leicht sein darf, dass es schlechter funktioniert mit Verbissenheit und Kampf, erzwungener Konsequenz und Strafen … und mit gnadenloser Selbstabwertung, die dem fast immer auf dem Fuß folgt.
  • Wenn man mal erlebt, wie viel besser alles geht, wenn man sich selbst ein guter Freund ist.
  • Wenn Eltern erleben, wie dieser Funke überspringt auf das Kind, wie sehr es darauf reagiert, wenn die beiden Menschen, die es am meisten liebt, mit sich im Reinen sind. Und wenn es nur mal eine kurze Zeit ist, aber irgendwann immer länger und immer mehr. Wenn einfach die Richtung stimmt und man sich – Rückschläge hin oder her – beharrlich weiter auf sein Ziel zu bewegt.
  • Wenn Leute sagen können: „Ja, gestern war ein blöder Tag, aber heute ist das vergessen. Und so ein neuer Tag ist wie ein weißes Blatt, auf dem noch nichts geschrieben steht.“

 

Wenn Sommer ist und der Sohn sein Abitur hat.
Wenn Sommer ist und der Kronprinz sein Abitur hat.

Immer fröhlich bleiben und bereit sein für Veränderung!
Eure Uta

  • Super Vergleich, mit dem Mobile … Ich höre dann schon mal: aber wieso ich?? …. der XY ist doch so und so, da kann ich nichts dran ändern … Dabei habe ich so viel in der Hand, wenn ich nur erstmal bei mir schaue … Danke, Uta, für die Anregung! :-))

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    Uta


    Ich arbeite als Eltern-Coach, Buchautorin und Journalistin, bin Ehefrau und Mama (ein Sohn, eine Tochter) und kann es nicht lassen, dem Familien-Glück auf die Spur zu kommen. Ich forsche in Büchern, spreche mit Experten und teste alle Erkenntnisse in der Praxis. Nur was mich überzeugt, weil es das Leben mit Kindern wirklich erfüllender macht, schafft es auf diese Seite.

    Deine, Uta

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