Online-Coaching, Inga Liebe Leserinnen und Leser, in nächster Zeit werde ich gelegentlich ein Beispiel aus meiner Praxis oder aus dem Online-Coaching dokumentieren, weil ich im Frühsommer von euch die Rückmeldung hatte, dass es für viele Eltern eine Unterstützung ist, solche Beispiele zu lesen. Heute folgt der Austausch mit Inga*. Ihre fünfjährige Tochter Clara* (*Namen geändert) ist etwas …
Was uns wirklich wichtig ist, das setzen wir durch. Das andere, das war uns wohl auch nicht wichtig. Als Sadia, unsere afghanische Pflegetochter, bei uns war, habe ich mit ihr um einiges gerungen: dass sie sich die Zähne putzte, dass sie nicht so viel Eis aß, dass sie in die Vorschule ging, dass sie Fahrradfahren …
Wie wir nach Abbruch einer Klassenreise weitere Strafmaßnahmen für die Schüler abwenden konnten. Prinzessin (16) war mit ihrer Klasse zur Abschlussreise der 10. Klasse in Berlin. An einem Dienstagmorgen habe ich sie zur S-Bahn gebracht. Am Mittwochmittag habe ich sie dort schon wieder abgeholt. Mehr als Dreiviertel ihrer Klasse ist vorzeitig wieder nach Hause geschickt …
Wie ein Kind sich unsere Sprache aneignet und warum es so beglückend ist, ein „Herzbrücke“-Kind bei sich aufzunehmen. Ab jetzt darf ich Sadia auf meinem Blog zeigen. Vorher hatte ich die Auflage von ihrem gesetzlichen Vormund in Hamburg, das Kind im Internet nicht erkennbar abzubilden, so lange es sich in Deutschland aufhält. Das ist verständlich …
Heute packen wir. Morgen fliegt Sadia nach Afghanistan zurück. Wir haben bei Ebay-Kleineinzeigen einen großen Koffer gekauft. Da kommt alles rein, was ihr wichtig ist. Die Kleider, die sie mag, Creme fürs Gesicht, Creme für die Füße, doch kein Senf (weil – wie sie meinte – es die passende Wurst dazu in Afghanistan nicht gibt), …
Wie wir beschenkt werden mit Post und Erlebnissen. Bei uns sind inzwischen 121 Pixi-Bücher eingetroffen! 121! Liebevoll verpackt, meist noch mit weiteren kleinen Geschenken, mit Abzieh-Tattoos, selbst genähten kleinen Täschchen (wunderschön!), Fingerpuppe und Kastagnetten (Frieda!, meine Nerven!). Dazu persönliche Worte, beste Wünsche auf schönen Karten. Deutschland? Für Sadia wahrscheinlich das Pixi-Buch-Land. Fast täglich kommt der …
Wie ich darauf achte, es mir nicht künstlich schwer zu machen. Es begann, schon wieder stressig zu werden. Ein bisschen wie mit den eigenen Kindern damals. Mütteralltag. Ich wollte, dass Sadia, unser afghanisches Gastkind, morgens früher als 10 Uhr in die Vorschule geht, damit ich wieder mehr zum Arbeiten komme und überhaupt: das musste doch zu …
Welche Stärke Sadia aus ihrem feinmotorischen Geschick zieht. „Messer, Schere, Gabel, Licht, sind für kleine Kinder nicht!“ Ich mag diesen Spruch nicht und halte ihn für falsch. Wie soll ein Kind lernen, damit umzugehen, wenn es diese Sachen nicht benutzen darf oder sich abmühen muss mit den zwar bunten, aber stumpfen und nicht funktionalen Varianten von …
Wie Sadia nur knapp eine Woche in der Klinik verbrachte. Heute vor einer Woche haben wir einen Dolmetscher mit Sadia telefonieren lassen. Er sollte ihr sagen, dass ihr Herz am anderen Tag operiert werden würde. Wir fanden es sinnvoll, es sie erst am Abend vorher wissen zu lassen, damit sie das Wochenende noch unbeschwert genießen konnte. Als …
Wie Sadia meine Führungsqualitäten herausfordert. Mit Sadia hat es sich so eingespielt, dass wir nach dem Frühstück zusammen Zähne putzen, sie sich anzieht und ich sie dann zur Vorschule bringe, wo sie zwei Stunden vormittags zur Eingewöhnung verbringt. Ist doch klar. Man braucht bloß feste Rituale, dann geht es ganz einfach. Dachte ich zumindest und …
Online-Coaching, Anna und Christopher, Teil 5 Coaching-Gespräche laufen nicht stringent. Und das ist auch gut so. Denn im Austausch können Themen aufkommen, die plötzlich dringend sind. Oder es haben sich Situationen ergeben, in denen das „Problem“ noch einmal deutlicher zu Tage trat. So ging es Anna und Christopher: Anna: Liebe Uta, deine Zusammenfassung und Schlussfolgerungen haben …
In der Klinik mit Sadia. Wir waren mit Sadia zur MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) in der Klinik. Dort wurde ihr vorher ein Injektions-Zugang in die Armbeuge gelegt, um ihr ein Narkose-Mittel spritzen zu können, falls sie in der Röhre nicht still liegen geblieben wäre. Das Pieksen mag sie gar nicht. Sie wird starr vor Angst, wenn der Gurt um den …
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