Wenn Teenager freie Tage haben, dann chillen sie. Oder sie müssen sich ausruhen vom Chillen. Oder sie müssen sich ausruhen vom Ausruhen. Ferien sind auf jeden Fall eine anstrengende Angelegenheit. Wenn ich sie frage, ob sie mal den Müll rausbringen könnten, sagen sie gerne: „Später, jetzt muss ich mich erst ausruhen?“ Ausruhen, wovon noch mal?

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Am Samstag saß ich in der Morgendämmerung neben dem getunten Weihnachtsbaum und überlegte mir Vorsätze für 2014. Aber statt zu gucken, womit ich aufhören muss oder was ich dringend tun sollte (denn das kommt alles von außen, schadet mir, halte ich sowieso nicht durch), kochte ich mir meinen Lieblingstee, zündete eine Kerze an und ließ in

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Wir befinden uns in der letzten Phase der Weihnachtsvorbereitungen. Prinzessin (12) möchte noch ins Einkaufszentrum, um Geschenke zu besorgen, aber ich habe längst abgeschlossen mit dem Einkaufszentrum. „Du kannst ein Gedicht schreiben oder etwas basteln, aber ich setze keinen Fuß mehr ins Einkaufszentrum.“ Jetzt ist die Phase der Gutscheine, der großen Versprechungen. „Frühstück ans Bett“,

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Was ich gar nicht mag, ist das „für-diesen-Menschen-muss-ich-auch-noch-ein-Geschenk-haben“-Gefühl. Wenn das Herz nicht überläuft und ich nicht schenke aus einer inneren Fülle heraus, sondern weil es Erwartungen gibt. Es ist ein schales Gefühl. Verloren streicht man durch das Einkaufszentrum und befragt die leblosen Dinge in den Regalen, ob sie eine Freude sein könnten für diese oder

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Bei Familie Klatzenklo läuft ja ein Experiment mit Freiheit und Vertrauen. Viele Wochen hat es mich jetzt schon entlastet, dass ich Prinzessin (12) nicht mehr im Nacken sitze und sie antreibe, das iPad wegzulegen, Hausaufgaben zu machen, Vokabeln zu lernen „oder wenigstens mal an die frische Luft zu gehen“. Schulische Abstürze gab es nicht. Und doch

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Als ich beim Nikolaus-Markt in unserem Gymnasium die vielen Eltern sah, die sich die Schule anguckten, weil sie ihr Kind im Januar vielleicht dort anmelden möchten, beschloss ich, etwas über Schul-Wahl zu schreiben. Wie entscheide ich mich für die richtige Schule für mein Kind? Jetzt merke ich, dass das eine große Frage ist. Da kann

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Vor zwei Wochen war ich zu einer Krebs-Vorsorge-Untersuchung. Das Ergebnis war unklar und verlangte weitere Untersuchungen. Die zweite Untersuchung konnte den Verdacht nicht klären und in mir breitete sich von Tag zu Tag etwas mehr Angst aus. Das dritte Verfahren schließlich brachte Klarheit und noch ein paar Tage später einen erlösenden Anruf. Alles gut! Danke!

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Kronprinz (16) fragte mich, ob ich ihm blaue Lebensmittelfarbe besorgen könnte. Er hätte ein Video gesehen, in dem mit einem Kilogramm Zucker und Lebensmittelfarbe Kristalle hergestellt würden, die wie die Designer-Droge „Crystal Meth“ aussähen. „Crystal Meth?“ Ich schluckte. Ja, man sähe kaum einen Unterschied. Will er meinen Einmachzucker tütchenweise in der Unterführung am S-Bahnhof verkaufen

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Ich wollte euch berichten, wie diese Mobbing-Geschichte ausgegangen ist. Meine Schwester erzählte am Telefon, dass der Schüler tatsächlich eine Woche vom Unterricht ausgeschlossen wurde und außerdem – als soziale Tat – Scheinwerfer schleppen muss für die Theateraufführung einer anderen Klasse. Ich muss noch korrigieren, dass es sich um einen Schüler der Klasse 9, nicht der Klasse

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Gestern las ich ein älteres „Brigitte“-Dossier. Dort ging es darum, welches Verhältnis wir zu unserem Körper haben. Dass wir kontrollwütig mit einem Gerät joggen, das die Anzahl der verbrauchten Kalorien zählt. Dass es sogar Leute gibt, die mit einem kleinen Monitor am Körper überwachen, wie viele Tiefschlafphasen sie nachts hatten. Vom permanenten Auf-der-Waage-Stehen ganz zu

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Heute bringe ich eine Karte zu unserem Kinderarzt. Eine Dankes-Karte. Kronprinz (16) und Prinzessin (12) sind seiner Praxis entwachsen, dem Wartezimmer mit dem Holzpferd in der Mitte und den anthroposophisch-bunten Bilderbüchern im Regal, dem Aquarium mit dem  Schiffswrack und der Dose mit dem Delfin, der immer schnattert, wenn man sich einen Traubenzucker nimmt. Einfach wegbleiben

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Ein Telefonat, das ich gestern mit meiner ältesten Schwester führte, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Meine Schwester ist Lehrerin an einem Gymnasium, sehr engagiert, kreativ, voller Ideen und auch Manns genug, eine Meute von 30 Kindern souverän durch ein Schuljahr zu führen. Zu dieser Stunde sitzt sie in einer Konferenz mit dem Schulleiter

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