Was für ein Morgen! Prinzessin (12) und ihr Vater kollidieren im Badezimmer, weil die eine zur Schule, der andere früh zum Flughafen muss. Das Taxi, das ich für den Flughafen-Transfer bestellt habe, kommt und kommt nicht. Der Kater übergibt sich ins Wohnzimmer. Der Kronprinz hat sieben Minuten vor Schulbeginn noch nicht sein Zimmer verlassen. Mein

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Gestern Abend war ich bei einem Vortrag über Hausaufgaben in unserer Schule. Die Aula war fast voll. Hausaufgaben sind ein Hass-Thema für Eltern. 80 Prozent aller Eltern in Deutschland helfen bei den Hausaufgaben, sagt die Lern-Trainerin, die den Vortrag hielt. 80 Prozent von all dem Stress, den es in Familien gibt, hat mit Hausaufgaben zu

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Als die Kinder klein waren, besuchten wir für mehrere Tage die Schwiegereltern in Süddeutschland. Ich erinnere mich, dass wir einen Ausflug machen wollten und der kleine Kronprinz (ca. vier Jahre alt) sich selber angezogen hatte. Bunt wie ein Papagei stiefelte er die Treppe hinunter. Die Jacke schief geknöpft, die Strümpfe ungleich. Dazwischen die geringelte Schlabberhose,

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Mittwoch und Freitag sind inzwischen die einzigen Tage, an denen die Kinder nur bis zum Mittag Schule haben und zum Essen nach Hause kommen. An diesen Tagen nehmen wir uns Zeit für ein gutes Essen ganz in Ruhe mit Nachtisch und Nachklönen. Gestern gab es Zitronenschnitzel mit Pommes und Salat, zum Nachtisch gekaufte Mousse au chocolat mit

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Auf der Rückreise von den schwäbischen Schwiegereltern haben wir im Auto einen Krimi von Henning Mankell gehört. Hörbuch, sieben Stunden, 55 Minuten. Wie in Trance fuhren wir über die Kasseler Berge, so hereingezogen in die Geschichte, dass es niemanden von uns überrascht hätte, wenn im Gebüsch auf dem Waldrastplatz jemand einen Schalldämpfer aufgesteckt und auf

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Wir sind wieder zu Hause, aber ich konnte nicht bloggen, weil unsere Fritzbox kollabiert ist. Kaum habe ich die Kiste gelobt, bricht sie zusammen. War vielleicht doch zuviel mit dem ganzen Jugendschutz. Ich habe dafür Verständnis. Die meiste Zeit fühle ich mich auch überfordert vom Jugendschutz. Dass ich nicht ins Internet konnte, war trotzdem blöd,

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Unser Internet war so langsam geworden in letzter Zeit, dass ich den Müll rausbringen, die Nägel feilen  und die halbe Spülmaschine ausräumen konnte, bis endlich eure Kommentare auf dem Bildschirm erschienen waren. Deshalb telefonierte ich mit dem Provider und schloss einen Vertrag über eine neue Datenverbindung. Der Unterschied ist etwa so groß wie zwischen Trampelpfad

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Mein Mann meinte, ich könne nicht immer Juul zitieren. Recht hat er. Obwohl ich Juuls Gelassenheits-Pädagogik schon sehr verfallen bin: seinem Einfühlen ins Kind, seinem rührenden dänischen Akzent bei seinen Vorträgen und seinem Verständnis für familiäres Chaos. Ein Verständnis so breit wie sein Grinsen und so hoch wie die Dünen am Hennestrand. Ich ging also

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Die Bundestagswahl rückt näher und ich wollte mich schlau machen über die familienpolitischen Vorsätze der einzelnen Parteien. Ja, wollte ich … wirklich. Dann bin ich aber hängen geblieben bei einem Interview mit der Soziologin Jutta Allmendinger, die sagt, dass wir Lebenszeitkonten brauchen für Erwerbsarbeit. Wenn jeder so ein Konto hat, dann darf er in Phasen mit

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Die neue Freiheit von Prinzessin (12) geht in die sechste Woche. Seitdem darf sie jederzeit an den Computer oder an das iPad, wenn die Geräte frei sind. Nur die Regel, dass sie ins Bett gehen darf, wann sie will, haben wir zurückgenommen. Und wir haben neu mit ihr ausgehandelt, dass um 22 Uhr jedes internetfähige

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Wie man mit der Eifersucht des Erstgeborenen umgehen kannAls Kronprinz vier Jahre alt war und seine Schwester gerade laufen konnte, gingen wir  in einem Park spazieren. Prinzessin hockte etwa 50 Meter hinter uns im Laub, weil sie Steine aufheben musste. Da ergriff der Vierjährige energisch meine Hand und sagte: „Komm, Mama, wir rennen weg.“ Ohne

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Kronprinz (fast 16) kam neulich mit einem Stempelaufdruck aus der Schule. „Held des Tages“ stand auf seinem Handrücken. Seine Chemie-Lehrerin hatte ihn und ein paar Mitschüler ausgezeichnet, weil sie über ein Experiment im Unterricht eine ausgefallene Geschichte geschrieben hatten. Kronprinz zeigte mir den Stempel mit verhohlenem Stolz. Und mich berührte, wie unter der Coolness die

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