Wie ich wieder in meine Mitte findeDer letzte Post trug die Überschrift „Ein Bad für mich allein“. Heute heißt er „Alleinzeit für Mama“. Ich hätte spontan Lust, eine Serie zu beginnen: „Eine Küche für mich allein“, „Ein Computer für mich allein“, „Ein Puderpinsel für mich allein“… Das ist eine typische Nebenwirkung von Schulferien. Entweder es

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Mit Jane Austen in der Wanne und doch keine Ruhe vor der Familie„Er nahm sie bei der Hand, er führte sie zu ihrem Stuhl zurück und war schon mitten in seiner Liebeserklärung, bevor sie noch recht begriff, warum er sie zurückgehalten hatte.“ Nicht nur mein Herz, auch das Badewasser gerät in Wallung. Ich rutsche tiefer

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Ich wollte eigentlich einen Post schreiben über Computersucht, x-Box-Abhängigkeit, Playstation-Fieber und Nintendo-DS-Syndrom, über Teenager, die stundenlang vor dem PC hängen, rechts die Chips, links einen Energy-Drink, über Jungs, die wir an I-Tunes verloren haben, über kräftige Burschen, die anämisch in ihrem Schreibtischsessel hängen, schwacher Muskeltonus, die Haut bleich, die Augen glasig hinter dem Vorhang der

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Als ich die Entwicklung der Narzissen auf meinem Bilderbord sah, … wurde mir wieder klar, welche große Rolle Reifungsprozesse bei Blumen wie bei Kindern spielen. In meiner weitläufigen Verwandtschaft gibt es einen Vierjährigen, der schon lesen kann, aber noch nicht trocken ist. Prinzessin hat sich Schleifebinden selbst beigebracht, als sie noch nicht einmal vier war.

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Als Studentin hatte ich folgenden Satz des Publizisten Johannes Gross an meiner Pinnwand hängen: Sobald Menschen Eltern werden, ist eine gewisse Unzurechnungsfähigkeit in Bezug auf ihre Kinder bei ihnen festzustellen. Aber nicht verkehrt. Menschen brauchen ein oder zwei andere Menschen, auf die sie sich hundertprozentig verlassen können. Und das müssen Eltern für ihre Kinder sein.

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„Wenn du mich heute fragst, wie es war“, sagte Prinzessin (11) gestern nach der Schule und schleuderte ihren Rucksack in die Ecke, „dann kann ich nur sagen: bescheiden, äußerst bescheiden.“ Ich dachte: „Oh, je, die Englischarbeit versiebt.“ Aber nein, für Prinzessin hat das Zwischenmenschliche Priorität. Fächer und Zensuren sind für sie lästiges Beiwerk des schulischen

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Gestern Abend saß ich mit mehreren Eltern zusammen, und es kam ein Gespräch über das Abitur in Hamburg auf. Ein Vater erzählte, man könne über zusätzliche Kurse in Spaßfächern seinen Abischnitt verbessern, der andere bestritt es vehement. Der Sohn des Spaßfächer-Befürworters will Artist und Feuerspucker werden, die Söhne des anderen stehen am Anfang einer Ingenieurslaufbahn.

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Wie unsere Tochter mit einem Mungo mitfühlte und in Tränen ausbrachMein Mann guckt mit den Kindern seit Jahren jeden Dienstagabend eine Tiersendung im Fernsehen. Ich bin dann beim Stepp-Tanz. Das ist eine andere Glücklichmacher-Folge. Tiersendungen machen meinen Mann glücklich. Mit Prinzessin im Arm auf dem Teppich liegen und mit Kameraleuten durch irgend ein Gebüsch dieser

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In seinem Hörbuch „Der Weg zum Wesentlichen“ beschreibt Stephen R. Covey eine Zeitmanagement-Idee, die ich so eindrücklich fand, dass sie mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Passt in dieses Glas noch mehr hinein? Nein, mehr dicke Steine passen nicht hinein, aber … es passen noch Kieselsteine hinein. Jetzt ist es aber voll, oder? Nein, Sand

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Auf du mit Bernd und dem KabelsalatIch wollte heute Morgen bloggen und kam nicht ins Internet. Das Telefon war auch tot. Ich muss sagen, ich habe kein Vertrauen in Hotlines von Internet-Providern. Im Auto haben wir neulich „Die Kinder des Dschinn“ von P.B. Kerr gehört. In der Geschichte betreibt eine verbrecherische Sekte ein Call-Center, das

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Gestern war ein Tag, da war ich „im Fluss“. Jetzt will ich von vorgestern schreiben, da ging alles den Bach runter. Ich darf das nicht unterschlagen. Sonst wird es zu harmonisch. Dann meldet sich „Frei Öl“ bei mir und will bei mir Werbung posten mit Fotos von schwangeren Bäuchen. Mitglieder dieser Familie hatten ungesund gelebt.

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Happy mum, happy kidsIch zeige Euch jetzt, was passiert, wenn ich mir nichts abverlange, sondern „im Fluss“ bin: * Die Fleischereifachverkäuferin hat wieder die „Lufttrockene“ aus ihrer hessischen Heimat mitgebracht und ich sichere mir 100 Gramm davon. * Das Töpfchen Fleischsalat fällt aus dem Fahrradkorb und rollt auf die Straße. Ein Auto fährt drüber. Aber

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