In unserem Sommerurlaub haben wir auch die südfranzösische Stadt Perpignan besucht.Stellt euch ein Straßen-Café vor: 30 Grad im Schatten, die Oberschenkel kleben an den Bistrostühlen. Kaum ein Wind in den schmalen Gassen. Eine deutsche Familie setzt sich an den Nebentisch: Eltern, Großeltern, zwei Mädchen im Alter der großen Zahnlücken. „Ich will ein Eiiiiis“, ruft das

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Hier seht ihr mein „Best-Life“-Buch. Alle paar Tage halte ich eine Erkenntnis über mein Leben darin fest.   Früher habe ich Tagebuch geschrieben und darin mein Herz ausgeschüttet. Mein „Best-Life“-Buch ist konstruktiver. Die Erkenntnis steht im Vordergrund, nicht irgend ein Kummer. Das hilft mir, wieder auf meine Spur zu kommen und mich weiter zu entwickeln. Häufig halte

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Zu dem Post „Die neue Freiheit“ habe ich eine Mail von Lisa bekommen, die ich mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen darf.  In ihrer Mail wird so schön deutlich, wie anspruchsvoll es ist, den Familienalltag so steuern, dass alle damit klar kommen. Aber lest einfach selber. Hallo Uta,   ich lese immer wieder deine neuen Blogeinträge. Jetzt wollte ich

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Mir ging es ja richtig gut in der neuen Freiheit. Ihr hättet hören können, wie ich „Living in an easy way“ summe und mit einem Stapel frischer Wäsche die Treppe hinauf gehe. Ihr hättet sehen können, wie ich Prinzessin (12) begegne und wieder spontan geküsst werde. Ihr hättet hören können, wie sie die Schultasche greift

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Seit vergangenen Sonntag läuft in diesem Haus ein Experiment: Wir, der Soßenkönig und ich, geben Prinzessin (12) (fast) völlige Freiheit. Sie darf jederzeit an den Computer oder das iPad (es sei denn, jemand anderes möchte daran). Wir fragen sie nicht danach, ob sie die Hausaufgaben fertig hat. Wir lassen sie ins Bett gehen, wann sie

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Prinzessin (12) wollte wieder mit dem Reiten anfangen. Deshalb waren wir gestern zu einer Probe-Reitstunde in einem großen Stall, den wir nur vom Hören-Sagen kannten. In der Halle vier Reitschülerinnen zwischen zehn und 13 Jahren, in der Mitte Herr Hohlbein*, der Leiter der Reitschule. Es wurden Steigbügel nachgezogen, es wurde angetrabt, es wurde geschnaubt und

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Bei uns hat die Schule wieder angefangen. Neue Stundenpläne hängen in der Küche mit Spalten, die weit über die Blattmitte ragen. Prinzessin (12) hat zweimal pro Woche bis spätnachmittags Schule, Kronprinz (15) dreimal. Donnerstags ist er wegen der Bigband-Probe sogar von 8 bis 18 Uhr in dem roten Backsteinbau stadtauswärts. „Darf ich vor dem Computer

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Voranschreiten statt dem Kind immer auf den Fersen zu seinIch stand in unserer Bankfiliale hinter einem jungen Mann, der in unserem Stadtteil bekannt ist, weil er einer der wenigen Tagesväter in Hamburg ist. Von Zeit zu Zeit sehe ich ihn mit einem Bollerwagen mit vier oder fünf Kindern darin durch den Park ziehen. Heute wollte

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Es war einmal eine Prinzessin (12), die kam nur noch selten aus ihrem Zimmer heraus. Der Computer war ihr bester Freund geworden. Ihre Mutter, die Frau Königin, wollte schon einen Brunnen im Garten bohren lassen, auf dass das Mädchen mit seinem Spielgerät am Rande des Brunnens mit seinen Freundinnen chatten und das Ding hineinfallen und

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In dieser Woche telefonierte ich mit meiner ältesten Freundin. Bald kamen wir thematisch nach Duisburg. Der Stadt ginge es schlecht, erzählte meine Freundin. Immer mehr junge Leute würden wegziehen und kaum noch welche nachwachsen. Mehrfamilienhäuser würden abgerissen, weil sie leer stünden, in andere würden Roma-Familien einziehen, die in großer Zahl in solche Städte drängen würden.

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Gestern Abend sind wir aus Frankreich zurückgekehrt. Koffer stehen aufgeklappt im Wohnzimmer. Der tapferste Mann von allen ist zur Arbeit gefahren. Die Kinder schlafen noch. Nur das Schleudern der Waschmaschine ist zu hören und eine Wespe, die gegen die Scheibe trudelt. Ich bin allein. Wir hatten einen wunderbaren Urlaub. Und doch hat mir eins gefehlt:

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Der (Soßen-)König meinte, der Post mit dem Buchs und der „energy“ sei schön gewesen, aber so etwas Ähnliches hätte er von mir schon gelesen. Ob ich nicht etwas über Schule schreiben wollte? Schule? Wir haben in Hamburg seit zwei Wochen Ferien. Kaum einer erinnert sich hier noch an den Zweck dieses Rotklinker-Gebäudes an der Landstraße

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